Ich glaube man könnte genug Personal finden, wenn man gewisse Dinge ändern würde, und da geht es nicht nur um die Bezahlung. Eine 12 Stundenschicht auf einer Intensiv halte ich zum Beispiel für untragbar!
tigi9909 hat geschrieben: Super @barbera!
Ich könnte es nicht besser ausdrücken.
Gruß von tigi


Dem Kommentar von Tigi schliesse ich mich an.
You made my day - oder besser: my evening :lol:
schließe mich an ... danke leonetta, danke barbera!!
Gern! wolfb55

Thesunflower@
Ich glaube nicht, daß es leicht ist, Personal für die Betreuung der Intensiv- Patienten zu finden, weil die Arbeit dort viel intensiver und anspruchsvoller, als auf normalen Stationen, ist.
Ich lese eher, daß Schwestern das Spital verlassen, weil ihnen die Arbeit zu belastend ist.
Mir kommt so vor, daß es in OÖ eine große Clique gibt, die sich aus 'Zusammengehörigkeitsgefühl' - nicht- impfen lassen! Verrückt! - Es wäre ihnen unangenehm, wenn ein 'Nachbar' erfährt, daß sie doch impfen waren!
Dann sollen sie halt in ein anderes Bundesland impfen fahren!
Traurige Dummheit, die die anderen gefährdet.....
Einigen hier scheint nicht klar zu sein, dass die Ausbildung zur Intensivbetreuung Jahre dauert.
Wenn jemand ausfällt, ist der oder die nicht durch irgendwen ersetzbar - da müssen die verbleibenden Kräfte ran mit fast nicht mehr leistbaren Überstunden.

Ein Intensivbett ohne Betreuungspersonal ist sinnlos - das Zählen der verfügbaren Intensivbeten ist irrelevant,
Die Anzahl der betreuenden Personen ist die kritische Zahl, auf die es ankommt.


Und das Pflegepersonal steckt sich auch an mit Corona.
Selbst wenn sich keine oder milde Symptome zeigen, ist Quarantäne angesagt.

Für die am Krankebett Arbeitenden wird die gewohnt gute Betreuung zu einer nicht mehr leistbaren Herausforderung.

So schauts aus im Moment.
Die Situation ist zum Verzweifeln.
Dazu kommt, daß längst nicht jeder für diesen Beruf geeignet ist.
Man muß körperlich und psychisch sehr stabil sein,
um diese Belastung auf Dauer aushalten zu können.
Viele springen in der ersten Zeit wieder ab.
Und jetzt noch mit der zusätzlichen Gefahr einer Ansteckung,
nicht nur für sich selbst, sondern schlimmstenfalls
auch eine Verbreitung der Viren im häuslichen Umfeld,
wer tut sich das an?

Ich selbst war Krankenschwester in einer auch nicht gerade leichten Disziplin,
aber auch für viel Geld hätte ich nicht auf der Intensivstation arbeiten wollen.
Man erlebt dort fast nur Menschen, die nicht ansprechbar sind,
im Koma liegen,
oft mit dem Tod ringen. Wenn es ihnen besser geht, werden sie auf eine andere Station verlegt.
Und wer schon einmal einen rundherum verkabelten Patienten in Bauchlage
gepflegt, gewaschen, gebettet, gelagert hat, der weiß,
daß das eine harte Knochenarbeit ist, der nicht jeder gewachsen ist, schon gar nicht, wenn man keine 20 mehr ist.
barbera@ flesermutzei@
So ist es leider......
Melissa56 hat geschrieben: "Zitat Marge: ....auch wenn es inzwischen weniger Corona- Erkrankte gibt, die intensive Betreuung brauchen.


Warum wohl ?

Das blendest du jetzt vollkommen aus.


Wenn Regierung abtritt, feiert die Anarchie fröhliche Urständ.


@ Melissa, Deine Frage berührt ein anderes Thema als das, was mich umtreibt, im besagten Beitrag.
Was „Anarchie“ mit damit zu tun haben soll, bleibt mir verborgen. Aber bestimmt wirst du es mir erklären können.
leonetta hat geschrieben: Mir kommt so vor, daß es in OÖ eine große Clique gibt, die sich aus 'Zusammengehörigkeitsgefühl' - nicht- impfen lassen! Verrückt! - Es wäre ihnen unangenehm, wenn ein 'Nachbar' erfährt, daß sie doch impfen waren!
Dann sollen sie halt in ein anderes Bundesland impfen fahren!
Traurige Dummheit, die die anderen gefährdet.....

Es ist leider kein ausschliesslich Oberösterreichisches Phänomen, sondern ein Österreichisches. Hängt irgendwie auch damit zusammen das "der/die Österreicher" EU-weit fast Spitze sind was Desinteresse an Wissenschaft betrifft (gab unlängst eine Studie darüber).
Dafür sind wir ganz toll Aufgestellt was pseudomedizinisches und pseudowissenschafftliches Geschwurble angeht.

Immerhin haben wir 18.000 Energetiker (gleichbedeutend mit 18.000 Zwangsmitglieder in der Wirtschaftskammer) ..... vom Wünschelrutengänger bis zum Dorfschamanen sammelt sich da alles...

In einem Land wo solche Oberschwurbler wie Grander (GRANDER-Wasser) mit dem Österr. Ehrenkreuz für Wissenschaft ausgezeichnet wird obwohl das OLG Wien feststellte, das es sich dabei um einen "aus dem Esoterik-Milieu stammenden, parawissenschaftlicher Unfug" handle......

Bis vor 3 oder 4 Jahren wurde an der Uni Wien von Homöopathie gelehrt :roll: (wurde zum Glück bereits abgestellt)....

Mich wundert echt, warum wir noch immer keine Volksabstimmung über die Gestalt der Erde durchgeführt haben.....hierzulande würden sich genug Anhänger der Flacherde finden.

Und nein, es macht keinen Spaß so über das eigene Land zu schreiben :evil:
TomCat7@

Genauso ist es!
Manche Menschen 'brauchen' Autoritäten.
Wenn sie die echten Wissenschafter nicht mehr verstehen, weil diese eine 'andere Sprache' sprechen oder weil ihnen die Vorbildung fehlt.
Dann suchen sie sich Gurus!
Ich kenn auch Energetiker,- kurze Ausbildung,
ca 80€ kostet die Besprechung, oftmals schwarz..
Dem Herbert Kickl soll man auf jeden Fall nicht vertrauen.

Seine Tipps für Coronaprävention sind sehr schlecht, wie sich gezeigt hat.

Ein Mann lhat akutes Nierenversagen, weil er es seiner Vitamin- D-Dosis übertriben hat, und eine Frau liegt navch der Einnahme vom hochgepriesenen Ivermectin in der Intensivstation.

Herbert Kickl selbst ist in Quarantäne, weil die von ihm angepriesenen Vorbeugungsmittel vielleicht gegen irgendwas schützen, aber nicht gegen Corona.

Zur Zeit ist die beste Prävention die freiwillige Isolation in den eigenen 4 Wänden.
Heute im Münchner Merkur:

Corona: Wurmmittel ausverkauft

WIEN - Trotz der hohen Zahlen an Corona-Neuinfektionen und dem inzwischen verhängtem Lockdown für Ungeimpfte kommt für viele Österreicher eine Impfung gegen das Virus weiterhin nicht infrage. Stattdessen schwören viele Impfgegner auf das für größere Tiere gedachte Antiwurmmittel Ivermectin. In Oberösterreich ist die Nachfrage nach dem Stoff so groß, daß es zu Lieferengpässen kommt. Das Mittel sei immer wieder ausverkauft, und das, obwohl es rezeptpflichtig sei, erklärte der Präsident der Oberösterreichischen Apothekerkammer, Thomas Veitschegger, dem Portal "OÖ Nachrichten".
Dabei ist der Einsatz des Wurmmittels umstritten. Jüngst zeigte eine übergreifende Analyse von mehreren Studien keine Hinweise auf Wirksamkeit. Das RKI warnt vielmehr vor heftigen Nebenwirkungen.
Auch der impfskeptische Chef der rechten FPÖ, Herbert Kickl, der mittlerweile an Covid 19 erkrankt ist, hatte für Ivermectin Werbung gemacht.



Ja zugegeben, wir haben mal geglaubt das der H.C.Strache die Krönung der Blödheit wäre, aber scheinbar war da noch Luft nach oben.