[Es war nur leider oder zum Glück keine Prellung zu sehen
Die Heimleitung hat sofort reagiert und der Dame fristlos gekündigt[/quote]


...... also auch keine Spuren Äußerer Gewalt Einwirkung !!!!!

Und noch ein Beitrag:
einem sehr guten Kollegen würde gekündigt, weil in seiner Dienstzeit ein Klient mit (Tracheostoma) in der Badewanne ertrunken ist.
Ein Freund riet ihm, doch die Gerichtsmedizin einzuschalten.
Fakt war: der Klient ist nicht ertrunken, sondern hatte einen Herzinfarkt.

Es wurde der Tot durch ertrinken nicht angezweifelt, weil der Klient erst 21J alt war.

Aber mit der Schuldigsprechung des Kollegen war man sofort da !!!!

Besagter Kolleg hat dann gekündigt und einen anderen Beruf ergriffen.

So kann man auch dazu beitragen, dass gutes Personal aufgibt.
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Hallo,

was die Bezahlung der Pflegekräfte aus Polen angeht da kann ich nur sagen 1000€ im Monat sind nicht viel auch wenn der Großteil der Zeit reiner Bereitschaftsdienst ist in der Regel haben diese Damen 2 Stunden am Tag frei von 13-15Uhr so war es bei einer Freundin, zudem mussten die noch 50€ im Monat an ihre Agentur abtreten und die 3 Monate kommen von unserem Arbeitsrecht, denn Formal arbeiten die Damen als Selbstständige.
@ 19Hanna57
Der alte Herr ist noch voll im Besitz seiner geistigen Kräfte nur leider wegen einer Erkrankung ans Bett gefesselt also nicht das arme Pflegepersonal, da war es eindeutig!! Auch wenn ich sonst nichts an dem schweren Beruf der Pflegekräfte auszusetzen habe meine halbe Familie ist und war in der Pflege tätig. Der Herr hat sich bis vor zwei Monaten noch komplett selbst versorgt

Du schreibst
Wir dürfen Klienten weder festhalten noch fixieren, egal ob sie sich selber noch in ihren Bewegungen kontrollieren können.

Wenn Du aber ehrlich bist es gibt immer noch Einrichtungen wo es gemacht wird und solange es diese sogenannten schwarzen Schafe noch gibt kann so viel verordnet werden wie will
Radlprinz hat geschrieben: Hallo,

was die Bezahlung der Pflegekräfte aus Polen angeht da kann ich nur sagen 1000€ im Monat sind nicht viel auch wenn der Großteil der Zeit reiner Bereitschaftsdienst ist in der Regel haben diese Damen 2 Stunden am Tag frei von 13-15Uhr so war es bei einer Freundin, zudem mussten die noch 50€ im Monat an ihre Agentur abtreten und die 3 Monate kommen von unserem Arbeitsrecht, denn Formal arbeiten die Damen als Selbstständige.



.. wenn ihr die Vermittlungs-Agentur nur 50€ abnimmt, hat sie eh eine gute erwischt.
Aber vergessen wir nicht,
dass bei den 1000€ noch Versicherung und Steuer abgezogen wird.

Denke, dass sich jeder hier (mal so über den Daumen gepeilt) ausrechen kann, was der Pflegerin noch übrig bleibt.
ODER ???
Sicher lebt sie von dem was bleibt in Polen, Ungarn, Tschechien, Rumänien, oder von wo auch immer, ..... sehr gut davon.
Und das darf sie dann auch, denn die meisten von ihnen haben noch kleine Kinder zuhause.
Meist auch einen Mann der keine Arbeit mehr findet und sich deshalb täglich betrinkt, oder das Geld in Huren investiert, während der 14Tage in der seine Frau im Ausland als Pflegerin arbeitet.
Eine Frau kann in Rumänien ohne ihren Mann kein Gehaltskonto eröffnen.
Soviel mal dazu.....
Die Schicksale dieser Frauen sind mitunter schon sehr hart.

Und dann kommen sie in unser Land, um die Arbeit zu machen, für die wir uns, um dieses Geld zu schade sind. Mich eingeschlossen. Denn unter 1600 € netto mache ich diesen Job auch nicht.

Denkt ihr nicht auch, dass diese Frauen etwas mehr Achtung und einen Wertschätzenden Umgang verdient haben ???
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schorses hat geschrieben: @ 19Hanna57
Der alte Herr ist noch voll im Besitz seiner geistigen Kräfte nur leider wegen einer Erkrankung ans Bett gefesselt also nicht das arme Pflegepersonal, da war es eindeutig!! Auch wenn ich sonst nichts an dem schweren Beruf der Pflegekräfte auszusetzen habe meine halbe Familie ist und war in der Pflege tätig. Der Herr hat sich bis vor zwei Monaten noch komplett selbst versorgt

Du schreibst
Wir dürfen Klienten weder festhalten noch fixieren, egal ob sie sich selber noch in ihren Bewegungen kontrollieren können.

Wenn Du aber ehrlich bist es gibt immer noch Einrichtungen wo es gemacht wird und solange es diese sogenannten schwarzen Schafe noch gibt kann so viel verordnet werden wie will



....sehr oft wäre es besser, wenn es nicht so viele Verordnungen und Richtlinien geben würde.

...eine unruhige Person nicht mehr aus dem Bett lassen, weil sie im Rollstuhl nicht fixiert werden darf ???
.. mit Klienten nicht mehr spazieren gehen, weil sie stürzen könnten ????

Wo bitte bleibt denn da die Lebensqualität ???

Im Krankenhaus haben wir eine Klientin alle 2Std. umgelagert.
Wurde vorgeschrieben.
Sie klagte bei den Lagerungen über wesentlich mehr Schmerzen, als in den Ruhephasen dazwischen.
Sie wurde untersucht mit allem was das KH zu bieten hatte. Niemand fand die Ursache der Schmerzen. Also wurde ihr wieder Bewegung verordnet.
Wir durften ihr nicht mehr die Schüssel bringen, sondern mussten mit ihr auf WC gehen. Sie kam nur mit viel Mühe und unsagbaren Schmerzen aufs WC. Zurück ins Bett konnte und wollte ich nicht mehr verantworten und rief den zuständigen Arzt. Der war mehr als genervt und wollte sie zum Bett zerren. Was ihm missglückte und die Klientin sackte zusammen. Die darauffolgende Röntgenaufnahme zeigte, dass ein Wirbel im Rückgrat nicht nur gebrochen, sondern regelrecht "zerbröselt" war.

Soviel zu Verordnungen.
Wir vom Pflegepersonal, hätte ihr viel lieber die Schüssel gebracht.........
Nicht nur im Nachhinein gesehen.
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Wir hatten inzwischen eine polnische Betreuerin. Meine Mutter kam mit ihr nicht klar.
Nun war sie eine Weile im Krankenhaus und demnächst kommt eine neue Kraft. Vielleicht klappt es ja besser mit ihr. Würde es meiner Mutter wünschen.
scheuesReh hat geschrieben: Wir hatten inzwischen eine polnische Betreuerin. Meine Mutter kam mit ihr nicht klar.
Nun war sie eine Weile im Krankenhaus und demnächst kommt eine neue Kraft. Vielleicht klappt es ja besser mit ihr. Würde es meiner Mutter wünschen.



...eine gute Agentur lässt dich nach der Vermittlung nicht im Regen stehen.
Egal um welche Belange es geht.
Ein Betreuerwechsel, weil die Chemie nicht stimmt, darf nicht mehr als ein paar Tage dauern.
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Ich dreh den Spieß um und geh* im Alter in ein Ostblock-Pflegeheim - Spitzenservice zu Dumpingpreisen :twisted:
MostBaron hat geschrieben: Ich dreh den Spieß um und geh* im Alter in ein Ostblock-Pflegeheim - Spitzenservice zu Dumpingpreisen :twisted:


... da wärst du weder der Erste der das macht, noch der Letzte der das tun wird.
Ich bis zwar generell sehr dagegen diesbezüglich Devisen aus dem Land zu tragen, weil es die prekäre Situation in der wir uns eh schon befinden auch noch zusätzlich verschlechtert. Aber wenn man die Schicksale der Betroffenen "einzeln" betrachtet, kann man es auch verstehen und nachvollziehen.
Obwohl diese Leute es schon sehr beklagen, dass sie nicht in der Heimat alt werden dürfen/können.
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Warum denken wir Deutsche denn eigentlich, dass es okay sei, wenn wir Frauen aus Polen nach Deutschland locken, um an unseren Eltern einen Dienst verrichten zu lassen, den wir selbst nicht verrichten wollen, weil wir dann auf unsere Arbeit und das damit zusammenhängede Einkommen verzichten müssen?

Mussten unsere Eltern nicht auf Einkommen verzichten, als wir noch in die Windeln gemacht haben?

Elternzeit bei Neugeborenen zählen wir schon zu den modernen Errungenschaften im deutschen Sozialwesen.

Aber eine solche Ausziet vom Arbeitsleben um unsere Eltern zu pflegen wollen wir vermutlich gar nicht.

Zumindest solange nicht, solange das Frauen aus Polen für ein Geld erledigen, das mit Mutter's oder Vater's Rente bezahlt werden kann.

Den Kleinen nach dem Töpfchen mal den Popo putzen ist irgendwie niedlich oder so.

Aber "der Alten" den Popo putzen...???? NEIN DANKE.

Vor allem dann, wenn noch gar nicht sicher ist, wer mal das Haus erbt.
Baywaseppele hat geschrieben: Warum denken wir Deutsche denn eigentlich, dass es okay sei, wenn wir Frauen aus Polen nach Deutschland locken, um an unseren Eltern einen Dienst verrichten zu lassen, den wir selbst nicht verrichten wollen, weil wir dann auf unsere Arbeit und das damit zusammenhängede Einkommen verzichten müssen?

Mussten unsere Eltern nicht auf Einkommen verzichten, als wir noch in die Windeln gemacht haben?

Elternzeit bei Neugeborenen zählen wir schon zu den modernen Errungenschaften im deutschen Sozialwesen.

Aber eine solche Ausziet vom Arbeitsleben um unsere Eltern zu pflegen wollen wir vermutlich gar nicht.

Zumindest solange nicht, solange das Frauen aus Polen für ein Geld erledigen, das mit Mutter's oder Vater's Rente bezahlt werden kann.

Den Kleinen nach dem Töpfchen mal den Popo putzen ist irgendwie niedlich oder so.

Aber "der Alten" den Popo putzen...???? NEIN DANKE.

Vor allem dann, wenn noch gar nicht sicher ist, wer mal das Haus erbt.



Das lässt sich aber so nicht verallgemeinern.
Mein/unser Vater war 21 Monate Pflegestufe III, bevor er vor zwei Monaten friedlich gehen durfte. Hätte ich meinen Beruf aufgegeben und mich nur um ihn und Mutter gekümmert - das hätte ich ganz einfach nicht durchgehalten, ich wäre emotional zugrunde gegangen. Vater war in allen Dingen des täglichen Lebens auf Hilfe angewiesen.
Wir hatten das Glück, dass wir genau zum Zeitpunkt von Vaters Entlassung aus der Klinik gehört haben, dass ein Frau mittleren Alters, eben erst aus Ungarn kommend, dringend Arbeit suchte. Sie wurde von mir in der täglichen Pflege unterwiesen und hat nach kurzer Zeit Vater sowohl pflegerisch als auch menschlich bestens versorgt. An ihren freien Tagen habe ich Vaters Pflege übernommen.
Allein der Kampf, der mit verschiedenen Behörden zu führen ist, kann Angehörige total mürbe machen. Die Stunden, die ich mit bürokratischen Dingen verbracht habe, sind nicht gezählt, einmal habe ich in meiner Wut einen Blog darüber geschrieben.
Als Vater im Juni loslassen konnte und seinen letzten Weg angetreten hat, waren wir zu fünft bei ihm, eine von den fünfen war unsere/seine Pflegerin.
Wir haben dafür gesorgt, dass die Pflegerin wieder eine gute Stelle gefunden hat, denn das hat sie verdient. Während der Zeit bei Vater erkrankte sie an einem Basaliom. In dieser Zeit haben wir für sie gesorgt.
An Vaters Todestag hat SIE uns einen sehr bewegenden Brief geschrieben, in dem sie sich bedankt hat, für die Zeit in der sie in unserer Famillie war............
Lobenswert, Siroma.

Und viele andere Familienangehörige leisten auch sehr viel für ihre Eltern oder andere Verwandte, wenn bei denen die Kräfte schwinden.

Mit meinem Beitrag wollte ich vielmehr die "Pflegezeit für Familienangehörige" in die Diskussion hier einbringen.

Was bei den eigenen Kindern mittlerweile zur Selbstverständlichkeit avanciert, wäre doch auch in der häuslichen Pflege von unseren Verwandten, die die ihrem Ende entgegensehen, gut investiertes Sozialgeld, das der Staat da ausgeben müsste.

Oder muss man hier eventuell so denken: Neugeborene bringen einmal Geld, Alternde hingegen fordern nur noch Geld ???

Das wäre sozial gesehen, zumindest nicht ausgewogen.
Seppele
Hast Du Dir schon mal überlegt daß viele eine deutsche Pflegekraft nicht bezahlen können?
Außerdem merke ich an Deinem Beitrag , daß Du keine Ahnung hast, wie schwer es ist jemanden zu pflegen, rund um die Uhr.
Denn auch mit einer Pflegekraft ist die Familie noch genug gefordert, von der emotionalen Last ganz zu schweigen.

Lieber eine polnische Pflegekraft, die , wenn ordentlich bezahlt u. behandelt wird, nicht schlecht verdient,als jemanden ins Heim geben zu müssen, in dem die Patienten nur bei der Pflege selbst Aufmerksamkeit kriegen, ansonsten keine Zeit für ein liebes Wort , oder ein Halten der Hand bleibt.
Habt Ihr vielleicht auch mal überlegt, daß es polnische Pflegekräfte gibt, die ihr Gehalt bekommen, das sie größtenteils der Familie in Polen zugute kommen lassen können, weil sie hier Kost und Logie frei haben?
Ich frage mich, wer sich eine Pflegekraft für 1000€ im Monat leisten kann. :shock:
cron