Hallo,
Bin erst jetzt diesen Thread gestossen,und bin sehr an einer WG im Sueden interessiert! Langfristig,bzw. fuer immer!
Ich würde evtl.meine Wohnung in Bremen für 3 Monate behalten ( falls es gar nicht klappt und ich dann bloed,bzw. ohne Dach ueberm Kopf dastehe) jetzt bin ich ohne Verpflichtungen,kann endlich Träume verwirklichen!
Bin seit April d.J.im Ruhestand, und mich zieht es in den Sueden.meine Urlaube habe ich sehr oft auf Mallorca verbracht. Oft habe ich daran gedacht,ganz dorthin zu ziehen. Die Insel ist wunderschön!
Ich bin auch für andere Vorschläge offen,z.b. die Kanaren?!
Aber ich moechte dieses nicht alleine machen sondern in einer Gemeinschaft,mit gegenseitigem Respekt, gemeinsamen Unternehmungen,aber auch ausreichend Rueckzugsmöglichkeiten! Eine WG finde ich ideal!
Freue mich,weitere Entwicklungen zu verfolgen hier,und bin dabei wenn es konkret um die Umsetzung geht!
Ganz liebe Grüße Hellasonne
Hallo an alle LEBENSGEMEINSCHAFT Interessierte.

Bin eben auf diese Beiträge gestossen.Ich suche auch nette patente Menschen.Eine ÄHNLICHE Wellenlänge ist schön,doch wenn sich jeder noch ZURÜCKZIEHEN kann in abgeschlossene Wohnbereiche ,dann muss das nicht in allen Bereichen bis aufs Ü -tüpfelchen genau passen.Gemeinsame Bereiche können aufgesucht werden,von denen die dazu gerade das Bedürfnis haben oder es wird mit jemanden etwas gemeinsam unternommen,aber das ist nicht zwingend nötig.Für mich gibt es einen ganz anderer wesentlicher Punkt weshalb ich in einer Lebensgemeinschaft wohnen möchte.

NÄMLICH......

DIE BEREITSCHAFT für etwas Gemeinsames auch GEMEINSAM sorgen ZU WOLLEN und Lasten und Pflichten so gut es geht gleichmässig zu verteilen.DAS kann sehr entlastend für den Einzelnen sein,weil jeder das für die Gemeinschaft MACHT was er KANN!!

D.H er bekommt DAS gemacht,was ihm nicht so liegt und tut das WAS ihm liegt.So was erleichtert das Leben ungemein.Und sich das Leben so gut es geht zu erleichtern,daß ist mein Wunsch fürs Alter,wo erfahrungsgemäß sowieso alles immer schwieriger wird
.
Und genau DAS ist für mich der wesentliche Gewinn in einer Lebensgemeinschaft.

Zum Beispiel
Wenn einer sich mit technischen Sachen auskennt oder was reparieren kann(was in meiner Gegend mal ganz schnell die halbe Miete oder sogar einen ordentlichen Teil der Rente ausmachen kann) oder sonst wie begabt ist sich zum Beispiel mit dem Computer/Handy oder im Garten,mit dem Auto oder Reparaturen rund ums Haus auskennt,oder Steuer oder sonstigenPapierkram gerne macht und da gibt es noch ganz VIELE andere Bereiche dann provitieren alle gegenseitig voneinander denn das im Alter oft zu vielschichtige Leben wird immer schwieriger.Doch sich nur mit WENIGEN Sachen befassen müssen,und zwar das was einem leicht fällt,weil man es vielleicht schon das halbe Leben gemacht hat ,dann ist das für mich eine unschätzbare Bereicherung und grosse Entlastung für meinem Leben.

Deshalb sollte man sich das Alter in dieser Hinsicht erleichtern und nicht schon mit 50 Jahren überlegen wie kann ich meine Wohnung behindertengerecht gestalten oder sich vorsorglich schon mal mit 60 im betreuten Wohnen anmelden oder noch schlimmer gar nichts machen und einfach hoffen,dass alles IRGENDWIE GUT GEHT.

Doch wer das Alter gar nicht plant,kann ganz schnell in Situationen kommen die ihm /ihr dann keine Wahl mehr lässt und aus der es dann kein Entrinnen mehr gibt.Und deshalb sind die Alten auch oft so mürrisch im Altenheim.Nicht weil es immer so schlecht dort ist und sie ihre Mitbewohner nicht aussuchen konnten und die Anderen dann auch oft nicht mögen.Viele sind dort nicht freiwillig gelandet und es ist so eine ZWANGSGEMEINSCHAFT.KEINER WILL DORT SEIN,ABER ALLE MÜSSEN DORT BLEIBEN,BIS ANS LEBENDSENDE.Ich kenne das sehr gut von meinen Patienten.UND DIE DIE NOCH ZU HAUSE WOHNEN KÖNNEN HABEN SEHR VIELE EINSAMEN ZEITEN ZU ÜBERSTEHEN.DER PFLEGEDIENST BERECHNET JEDE HANDBEWEGUNG UND HAT KEINE ZEIT LÄNGER ALS ABSOLUT NÖTIG ZU BLEIBEN.
UND WENN DANN DIE FREUNDE ODER KINDER NICHT GLEICH UM DIE ECKE WOHNEN DANN KANN DAS LEBEN RECHT EINSAM SEIN ODER SOGAR SCHWIERIG WERDEN WENN MAN ZUM BEISPIEL NUR MAL VORÜBERGEHEND EIN PAAR TAGE DAS BETT HÜTEN MUSS.

Ich z.B.war 40 Jahre selbständige Physiotherapeutin und habe ein grosses Wissen im Bereich Gesundheit,richtige Ernährung und richtige Lebensführung um gesund alt zu werden und Hilfestellung geben wenn man krank ist und vieles mehr aber technisch bin ich überhaupt nicht begabt.

Ich habe ein großes Haus mit riesigem Garten zu verwalten(das ist meine Rente...ich war ja selbständig)und zu versorgen was mir immer schwerer fallen dürfte.

Doch ich will deshalb auch in kein Mietshaus mit mir total fremden Mensche. Mein Haus kann ich auch nicht einfach verkaufen und das Geld auf die Bank legen ,weil der Euro sich nicht mehr lange halten wird.Das ist sicher.

Deshalb ist meine Idee eine Immobilie zu kaufen,wo Menschen zusammen leben, die sich GEMEINSAM VERANTWORTLICH fühlen und nicht wie Mieter nur Miete bezahlen und sonst keinerlei Interesse haben oder überhaupt in irgendeiner Form bereit sind Hilfsbereitschaft zu zeigen.Das hat sich all die 20 Jahre meiner Vermieterzeit immer sehr deutlich gezeigt.Nicht mal die Blümchen in 2 Pötten vor dem Haus giesen wurde gerne gemacht.Oft wurde es einfach "vergessen"

Und genau deshalb ist Hilfsbereitschaft, ,Kompromisbereitschaft und Toleranz für mich die Grundvoraussetzungen für eine Lebensgemeinschaft,die man nicht nur mal notgedrungen gibt,sondern weil man Teil einer Gemeinschaft ist.Ob dann jemand extrovertiert oder das Gegenteil ist oder viele oder weniger gleiche Interessen hat wie ich das ist dann für mich eher sekundär.Deshalb steht auch nicht UNBEDINGT ein vieles gemeinsam machen MÜSSEN im Vordergrund (wenn's natürlich gut passt ,dann ist das natürlich auch sehr willkommen,wo aber oft nicht so leicht unter ein Hut zu bringen ist,) sondern sich gegenseitig das LEBEN ERLEICHTERN!!

Denn genau DAS fehlt in einer normalen Nachbarschaft in den meisten Fällen,wo jeder für sich sein Leben mit allen kleinen Problemen ALLEINE meistern muss.Auf Kinder und liebe Freunde in diesem Fall setzten ,die manchmal gar nicht in der Nähe wohnen ist wohl eher selten möglich.Und genau DAS ist das Anstrengende im Alltag.
Das verwaltete Mehrfamilienhaus kann einem in dieser Hinsicht nur sehr wenige Bereiche abdecken.Und meistens wollen diese MITBEWOHNER auch gar keinen Kontakt.ZUVIELE UNTERSCHIEDLICHE LEBENSWEISEN KOMMEN DA UNTER EINEM DACH ZUSAMMEN.
DOCH WER EINE LEBENSGEMEINSCHAFT ALS WOHNMODELL WÄHLT,DER IST BEREIT SICH MIT SEINEN MITBEWOHNERN GUT ZU VERTRAGEN UND KOMPROMISSE EINZUGEHEN.SO WIE HILFE ZU GEBEN,WENN MAN DANACH GEFRAGT WIRD.

ALL DAS FINDET MAN IN DEN MEISTEN NACHBARSCHAFTEN NICHT.UND WENN ES DANN MAL EINEN HILFSBEREITEN NACHBAR GIBT UND DER DANN IRGENDWANN MAL WEG ZIEHT ,DANN IST DER NACHFOLGER VIELLEICHT SCHON WIEDER GANZ ANDERS.
IN EINER LEBENSGEMEINSCHAFT KOMMEN NUR MENSCHEN MIT DEN SELBEN BEDÜRFNISSEN.

SO DAS WARS.:-)

WER INTERESSE HAT SCHAUT DOCH BITTE MAL IN MEIN PROFIL.... AVADU3.......ICH FREUE MICH SEHR ÜBER JEDE RÜCKMELDUNG ODER SONSTIGE KONTAKTAUFNAHME.

EUERE AVADU


BIS BALD
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