Hallo an alle Großeltern
ich bin vor 5 Jahren der Liebe wegen 250km weit weg von meinen Kindern gezogen.
Nun habe ich inzwischen eine Enkelin von 2 Jahren und schon ziemlich Sehnsucht, abgesehen davon könnten uns die jungen Eltern oft mal zum sitten brauchen.
Wir fahren so alle 2 Wochen übers Wochenende hin und nehmen sie dann auch über Nacht (haben da noch eine kleine Wohnung) ... aber ich würde gern auch im wöchentlichen Alltag mal helfen ... zumal die Beziehung meines Sohnes nicht ganz einfach ist ...
nur dafür müsste ich meinen gut bezahlten Job kündigen, Freunde mein schönes Heim verlassen und auch für 3 Jahre eine Fernbeziehung in Kauf nehmen (dann bekommt mein Mann Rente und würde hinter her kommen)
Auch für meine Tochter wäre es von Vorteil wenn ich in der Nähe wohnen würde, sie hat arge Verlustängste und ist psychisch ziemlich labil ... hat aber einen guten Job und kommt im Moment gut klar ...
Auf längere Sicht ist es schon geplant das wir in 3-4 Jahren dahin ziehen, nur werde ich jetzt gebraucht und 4 Jahre sind ne lange Zeit ... :roll:
Vielleicht sehe ich es auch alles zu dramatisch .... bin einfach hin- und her gerissen :?

Wie handhabt Ihr das wenn viele km zwischen Euch liegen ? Wohnt Ihr in der Nähe ? Wie oft seht Ihr euch ?

Wäre echt dankbar für Eure Meinung ...
Mein Sohn lebt in Zürich, ich in München. Es sind ca. 320km Distanz. Wir sehen uns alle 1-2 Monate, mal hier- mal da.

Ich hab den so erzogen, dass er mich nicht braucht. Ich ihn auch nicht.

Du möchtest gebraucht werden, Deiner psychisch labilen Tochter ´helfen´..die schräghängende Beziehung Deines Sohnes irgendwie beeinflussen, ..das liest sich für mich irgendwie nicht so gut.

Das ist doch auch deren Kindheit geschuldet, die Du mitgestaltet hast, dass die jetzt Probleme haben...mit sich selber und in ihren Beziehungen...und das kannst Du im Nachhinein nicht mehr ändern, da müssen die Kinderlein schon selber durch.

Konzentriere Dich doch lieber auf Deinen Mann und macht euch ein schönes Leben. Das wäre beilspielgebendes Verhalten.

Womöglich ´brauchen´die dich weniger, als Du denkst, das mit dem ´gebraucht werden wollen´sehe ich eher als Dein Problem
Meine Enkelkinder (11 und 6 Jahre), bald 12 und 7 Jahre, leben bei meinem ältesten Sohn in Frankfurt. Ich sehe sie ein paar Mal im Jahr.
Mein Sohn kommt auch alle paar Monate nach München, oft alleine, da er seine Freunde aus der Schul- und Studienzeit dann treffen will.
Wenn ich gebraucht werde - das kommt schon gelegentlich vor - fahre ich nach Frankfurt.
Mutter und Vater meiner Enkel sind berufstätig, mein Sohn ist oft im Ausland unterwegs, die Mutter meiner Enkelkinder ist Rechtsanwältin und kann Termine am Gericht nicht verschieben. So springe ich als Großmutter gerne ein.
Enkelhüten ist schön, aber oft auch anstrengend. Und so fahre ich auch gerne wieder heim.
Freue mich, wenn wir miteinander telefonieren oder mit der Elfjährigen WatsApp austausche. :)
Die Freude auf ein Wiedersehen ist aber immer da!
Hallo!

Ich weiß nicht, ob es gut ist, dich in die Beziehungen deiner Kinder "einzumischen". Das müssen sie schon selbst auf die Reihe bekommen. Und das es deren Kindheit geschuldet ist, dass ihre Beziehungen nicht rund laufen, halte ich für dummes Geschwätz. Wäre ja zu einfach, wenn man die Eltern dafür verantwortlich machen könnte, wenn man selbst keine Partnerschaft auf die Reihe bekommt.

Ich verstehe deinen Wunsch, öfter deine Enkel geniessen zu dürfen. Geht mir auch so. Ist aber leider nicht zu ändern. Ich tröste mich selbst damit, dass sie ja auch z. B. in Brasilien oder sonstwo in der Welt leben könnten. Dann sind ein paar hundert Kilometer plötzlich nicht mehr so weit. :wink:

Liebe Grüße vom Camper1955
Liebe Aquaria266,

ich finde, wenn ihr euch in diesen Abständen sehen könnt, weil ihr in der Gegend Deiner Tochter sogar noch eine Wohnung habt, ist das vollkommen ausreichend.

Sein eigenes Leben nach den Befindlichkeiten der erwachsenen Kinder auszurichten empfinde ich persönlich, als keine gute Idee, umgedreht auch nicht.

Ich halte mich auch grundsätzlich aus den Beziehungsthemen meiner erwachsenen Kinder heraus.
Meine Kinder wohnen ganz in der Nähe und ich sehe meine beiden süßen Enkelkinder auch nur
in Abständen von 14 Tagen oder manchmal nur einmal im Monat.

Wir verstehen uns prima, kumunizieren auch über Telefon und WhatsApp, aber ansonsten
lebe ich überwiegend mein eigenes Leben und sehe keine Veranlassung das zu verändern, zumindest nicht, aus den von Dir hier angefgührten Gründen.

Das ist nicht besserwisserisch gemeint, ganz bestimmt nicht und ich möchte mich auch keinesfalls über dich erheben, das ist auch nur meine Sichtweise!

Viele, liebe Grüße
kumunizieren........Lachattacke...Fehler schleichen sich ein, manchmal auch ganz köstliche
@Aquaria,
du würdest sehr viel aufs Spiel setzen, solche Opfer führen nicht zur eigenen Befriedigung und können von dir nicht verlangt werden!
Kann es sein, dass du die Abnabelung Mutter-Tochter noch nicht geschafft hast?
Allein schon der Gedanke an die Aufgabe eines gut bezahlten Jobs ist wenig verständlich.
Hallo Aquaria, ich kann deine Gedanken sehr gut verstehen. Enkelkinder sind etwas wunderbares. Insbesondere, weil man hier nicht in der Verantwortung steht, was aus ihnen später einmal wird. Es ist einfach leichter, als damals, als man selber noch nicht so ganz fertig war und auch etwas ÄAÄngst vor der Verantwortung. Deiner Tochter geht es sicherlich gerade so.
Aber... und da kommt es dann. Hilfe ab und an ist super für deine Tochter. Aber ständig da sein, alles -entschuldige bitte- besser zu wissen und deiner Tochter evtl. sogar die Verantwortung abnehmen wollen. Nein, das wäre für euch beide sicher nicht der richtige Weg. Da wäre Streit vorprogrammiert. Auch eine junge Mama hat das Recht auf die eigenen Fehler
Ich kann vielleicht jetzt ziemlich gut klug reden. Ich habe fünf Enkelkinder. Und die leben direkt links und rechts in ihren Elternhäusern neben dem meinen. Ich lebe schon viele Jahre allein und und habe meine beiden Kinder alleine groß gezogen. Da war ich immer für die Unterstützung meiner Eltern und auch meiner Schwester dankbar und habe mir bei meiner Mama sehr gerne einen Rat eingeholt. Aber in die Erziehung meiner Kinder haben beide nicht hineingeredet. und das war sehr gut so.Genauso tue ich es bis heute bei meinen Enkelkindern. Und die sind heute schon zwischen 17 und 22 Jahre alt.

Entscheide du liebe Aquaria nach deinem Gefühl. Bedenke aber dabei, auch du hast nur dieses eine Leben und hast auch eine gewisse Verantwortung deinem Leben und das deines Partner gegenüber. Wäge genau ab, ob das Risiko Arbeitsplatzaufgabe, Partnerschaft belasten etc. es wert sind.
Ich wünsche dir eine kluge Entscheidung
toi, toi, toi
Mein Sohn lebt in USA und ich habe meine beiden Enkelkinder bisher nur auf den Foto gesehen
sie sind jetzt 8 Jahre alt und kennen mich nur von Bildern und Telefon und Skyp
ist halt auch immer die Zeitumstellung zu sehen

ja sie gehen mir ab aber der Mensch ist eine Gewohnheitstier und dann passt es auch .

Meine Tochter ist in Kitzbühl und wir haben keinen Kontakt so weis ich das sie 3 Kinder hat und mehr nicht

schade aber sie will es so und ich akzeptiere es wenn auch schweren Herzens
meine Enkelkinder 13/16 J. leben in Australien...ich habe sie so alle 3-4 J. gesehn.. man gewöhnt sich dran...Du bist der Beziehg. wegen 250 km. weggezogen, jetzt willst Du einen gutbezahlten Job aufgeben u. wieder Fernbeziehung leben.. also ich denke das Problem bist Du .. nicht Deine Tochter...lebe Dein Leben mit Partner u. gelegentl. Besuche reichen völlig...ist meine Meinung..
Meine Rede vom 27.12.2017.
Aber die TE hat sich lautlos entfernt, gute Ratschläge können nicht mehr ankommen :idea: :!:
Loslassen ...
Ich habe 2 Enkelinnen 300 km entfernt und einen Enkel in USA,
wir haben Kontakt und wenn dann intensiv....sie leben ihr Leben und wenn sie mich brauchen bin ich da....aber ich lebe mein Leben und sie ihres...
meine Erfahrung ist los lassen zu können
7 km links von mir, 7 km rechts von mir. einfach genial. :D :D
habe nur zwei Söhne aber keine Enkel, mein Ältester wohnt ca. 745 km im Norden und mein Jüngster ca 8-9000 km im Osten.
Opa werde ich wohl nicht mehr, bin aber auch kein Opa-Typ.
Schade für dich, dass du wohl ohne Enkel auskommen mußt, aber ich denke, es können nur andere entscheiden, ob man ein Opa- oder Omatyp ist.

Drei meiner Enkel wohnen (noch) nebenan und ich freue mich, dass morgen einer meinem Auto die Sommerreifen aufzieht und der zweite demnächst meinen dann frisch bepflanzten Blumenkasten vor mein Küchenfenster hievt, weil der für mich zu schwer ist und der dritte, jüngste, mit Begeisterung auch meinen Rasen im Sommer mitmäht. Sie freuen sich, wenn ich immer mal ihre kulinarischen Wünsche erfülle.

Zwei wohnen nun während des Studiums etwas weiter entfernt, sind aber an Feiertagen und Geburtstagen immer mal wieder zuhause in ca. 10 km Entfernung von mir.

Und dann sind da noch die 3 Kleinen, die gut 400 km entfernt wohnen, aber wir besuchen uns häufig und ich bin immer wieder begeistert, wie die großen 'jungen Männer' sich um ihre kleinen Patenkinder kümmern.
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