Finanzierung des US-Haushalts 2019 – Woher kommt das Geld?
Geschätzter Finanzierungsbedarf der öffentlichen Hand über die Kapitalmärkte in Mrd US-Dollar

Dieses Loch wurde bislang durch die künstliche Nachfrage der EZB (285 Milliarden Euro bis Ende Oktober 2018) und der Bank von Japan (Erhöhung der Währungsbasis um 30 Billionen Yen) gestopft. Mit dem Ende der Ausweitung der globalen Zentralbankbilanzen (siehe Grafik 2) müssen die Märkte das Geld für Treasury-Investitionen jedoch woanders beschaffen – und riskantere Vermögenswerte dürften zu den Hauptopfern gehören. Dies zeichnet ein ziemlich trübes Bild für die Gesamtperformance der Anlageklassen, und wir sind der Überzeugung, dass dies 2019 einen erheblichen Gegenwind für die Performance von riskanten Anlageklassen bedeuten wird – und es durchaus rechtfertigen könnte, irgendwann im Jahr 2019 eine Übergewichtung von Kasse zu rechtfertigen.

Es ist fast unmöglich zu prognostizieren, wo und wann die Auswirkungen am stärksten zu spüren sein werden. Wir sind aber nach wie vor der Meinung, dass die Assetklasse, die am wenigsten bevorzugt werden sollte, das Segment der Unternehmensanleihen ist. Es sollte ein Hauptnutznießer des Portfolio-Rebalancings gewesen sein und damit auch die erste Assetklasse sein, die den Schmerz zu spüren bekommt, nun, da sich QE umkehrt.

Die Spreads haben bereits zu steigen begonnen, und wie Grafik 4 zeigt, laufen Spreads in der Regel den Aktienmärkten voraus.

Zum Thema:

Unser Geld soll von den Banken einfach aus dem Nichts „geschaffen“ werden und durch nichts gedeckt sein – außer durch unser Vertrauen? Und was passiert, wenn dieses Vertrauen plötzlich weg ist?
https://www.wahrheiten.org/blog/geld-luege/

Nicht nur die Europäische Zentralbank kann Geld schaffen, sondern auch jede ganz normale Bank. Sie schöpft ihre Kredite aus dem Nichts. Aber ist das schlimm, wie Occupy behauptet?
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 37825.html

Zitat:
1. Geld entsteht heute nur durch Schulden machen (Kredit).
2. Die Menge aller Guthaben auf der Welt entspricht exakt der Menge der Schulden.
3. Weil auf die Schulden Zinsen verlangt werden die bei der geldschöpfung einer Privatbank nicht mitentstehen, müssen die Schulden im gesamten Geldsystem immer weiter steigen.
Das ist der Grund warum Firmen, Staaten, Konzerne und Privatpersonen immer gegeneinander kämpfen müssen (in der Wirtschaft) um ihre Schulden zu bezahlen. Was immer dazu führt, dass andere Teilnehmer der Wirtschaft pleite gehen müssen.
Derzeit ist lediglich 3% von allem Geld weltweit überhaupt real; 97% sind Giralgeld und darin liegt auch das ganze Problem unserer Gesellschaft.

Die meisten Menschen glauben, dass Geld wird von den Zentralbanken erzeugt; das stimmt nur bedingt für die 3% Realgeld. Die 97% entstehen durch Kreditvergabe bei den Banken (weswegen die Linken in meinen Augen auch völlig zurecht fordern, die Geldschöpfung aus dem privaten Sektor zu entfernen). Du glaubst du bringst 10.000€ zur Bank und diese verleiht dann diese Summe weiter? Das darf die Bank gar nicht, denn es ist ein Vermögensdelikt und strafbar. Grob vereinfach erklärt, wird Geld von den Banken so erzeugt, dass ein Kredit aufgenommen wird und die Bank diesen Kredit aus dem Nichts schöpft und diesen dann mit Zinsen verleiht. (Ein Beispiel: Die Bankenrettung, die uns deutsche Steuerzahler bisher über 240 Milliarden Euro gekostet hat, hat wie folgt funktioniert: Der Staat leiht sich bei den Banken, die wie bereits erwähnt das Geld aus dem Nichts schöpfen und verzinsen dürfen, um es dann den Banken zu schenken; das hat positive Auswirkungen auf die Bilanzen der Banken wodurch noch mehr Geld entstehen kann, das es eigentlich nicht gibt. Btw. die Zinsen für das Geld was wir uns von den Banken für deren Rettung geliehen haben, zahlen natürlich wir Bürger über unsere Steuern; im Prinzip finanziert jeder Arbeitnehmer mit 40% seines Jahresgehalts, das verzinste Schuldgeld-System von dem nur einige wenige profitieren; überspitzt gesagt: wir gehen ab 7. August bis 31. Dezember 2018 nicht für uns, sondern für die Zinsen einiger weniger arbeiten).

Das Resultat dieser Geldgesellschaft ist eine Umschichtung der Vermögen von fleißig nach reich, ein wankender Sozialstaat und ein miserables Bildungssystem (selbst in den Studienbüchern im wirtschaftlichen Bereich wird die Geldschöpfung falsch erklärt, nur wenige werden mittlerweile angepasst).
Das Gute an der ganzen Sache?

Das System wurde von uns Menschen geschaffen und kann jederzeit rekonzipiert werden; Vorausgesetzt die 90% die nicht von diesem System profitieren, möchten eine Veränderung.

Schaut euch dieses interessante YouTube Video an, Titel: ~ Gold-Nuggets Germanium-Gold ~ Kanalinhaber: Maria DANY

jedoch nicht zu vergessen:
Geld als wirtschaftliches tertium comparationis bedeutet nicht zuletzt auch: Freiheit. Ohne Geld würden wir alle noch im übelsten Feudalismus herumdümpeln.
Jetzt ganz konkret, woher "unser" eigenes Geld kommt machen sich doch viele große Gedanken. Im Alter hat man auch nicht unbedingt weniger Soren darum. Nicht jeder schafft es ruhig bis zur Rente und kann dann in Ruhe seine alten oder jungen Jahre genießen. Ich sehe ganz viele im Freundeskreis, die viel hadern, wo es auf ihrer Arbeitsstelle nicht so gut läuft oder die, die gerade sich in dem schon ziemlich hohen Alter umorientieren müssen. Ich sage: nur Mut, wenn die Situation etwas Spielraum bietet und der Wille da ist! Neuanfang ist nie zu spät, Hauptsache, man hat sich darauf gut vorbereitet. Man kann sich erst Mal selber gut belesen und dann überlegen und nächsten Schritt machen. Auf jeden Fall, sollte man den Gedanken von etwas eigenem weiter verfolgen. Selbst wenn man am Anfang unsicher ist und finanziell auf die Hilfen angewiesen ist und aufstocken muss... Infos gibt es ja genügend, wie hier z.B. : https://www.hartz4.de/aufstocker/ Ansonsten, wir haben ja viel Erfahrung gesammelt und kennen viele Hohen und Tiefen so, dass es keine Naivität ist, wenn man alles, was man schon kennt selbst umsetzen möchte... Nur zu, meine lieben :)
hier ein Beitrag zum Thema - ganz gut erklärt finde ich
habe ihn auch unter "Dies und Das" reingesetzt....

Wirtschaft für Anfänger:
Geld wächst doch auf Bäumen
Wo kommt das Geld her und wo geht es hin? Was Sie in der Krise endlich über Wirtschaft verstehen wollen, sich aber nicht zu fragen trauen.
Von Mark Schieritz und Lenz Jacobsen
https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-07/ ... obal-de-DE
Wer die Zusammenfassungen der Kapitel des Büchleins von G. Heinsohn und O. Steiger „Eigentum, Zins und Geld“ liest, hat glaube ich einen gut fundierten Einblick ins Thema. Ob damit aber die Frage beantwortet ist bleibt fraglich.

Warum funktioniert das nicht: Jeder von euch wöchentlich aktiven Mitgliedern hier überweist mir 10€. Von den wöchentlich aktiven ca. 35.000 Menschen sind 80% nicht bereit dazu, d.h. immerhin 7.000 schon. Auf meinem Konto landen also 70.000€. Mit diesem Geld spekuliere ich und spätestens nach einem Jahr ist das Invest auf 140.000€ gewachsen. Ich brauche aber nur 50.000€. Was also geschieht mit den restlichen 90.000€? Wie wäre es damit: Zwei Menschen interessieren sich dafür, wie ich das mache und nach einem Jahr sind sie selbst in der Lage auf eigene Rechnung zu handeln. Und sie beginnen mit jeweils 45.000€ damit, leben davon, mehren es und geben es weiter. Und was ist mit dem Rest der 7.000 Menschen, die bereit waren 10€ zu geben?

Die Skepsis ist es, das fehlende Vertrauen, die Mißgunst, das Unvermögen sich zu wandeln, sich in Unbekanntes, Ungewußtes zu begeben. Und es gibt noch zigtausendmal mehr Gründe, warum das nicht funktioniert. Wenn aber ein Wunder geschieht verstehen 7.000 Menschen nach x Jahren, dass Geld für Einige das Mittel zu einem anderen Leben war. Und das Alles nicht ganz ohne Bank!
weeny2 hat geschrieben:
Auf meinem Konto landen also 70.000€. Mit diesem Geld spekuliere ich und spätestens nach einem Jahr ist das Invest auf 140.000€ gewachsen.

Probier dein Invest aus und berichte spätenstens in einem Jahr von deinem Ergebnis. Ich bin gespannt.
Seit 2 Jahren schon weiß ich genau, woher mein tägliches Einkommen stammt!
Technologie spielt dabei die entscheidende Rolle, interessiert sicher nicht jeden...

Es entsteht nicht durch Ausbeutung arbeitender Menschen weltweit, nicht durch Lebensmittel- und Rohstoff- Schacherei an Börsen durch ein Heer von Spekulanten, noch weniger aus Aktien großer Unternehmen, von denen nicht wenige in gewisse Machenschaften mindestens „verflochten“ sind.

2020 feiere ich eine neue Ära, in der (mein) Vermögen für jeden Lebensbedarf gesichert ist, so hoch, dass ich meine Rente monatlich in ein Hilfsprojekt senden werde. Obendrein lässt es uns als Ehepaar alle „unbescheidenen“ Lebenträume erfüllen. Unsere Kinder haben "leider" noch viel größere...

Für all das verlassen wir Eltern, die Kinder und auch schon die Enkel uns auf unsere Smartphones. Seit Kurzem sind sie per App sogar mit Smart Contracts (intelligenten, sicheren, transparenten, gerechten Verträgen) verbunden.

Gestartet sind wir mit einer Software. Als Geschenk gibt es eine Visakarte (ist für uns Alte bequem zu händeln) und Anrecht auf lebenslang - ewige! Firmenbeteiligung, die mir und meinem Hilfsprojekt monatlich ein Vermögen bringen wird. Für uns ist das Glück im Alter!
Die Software haben wir übrigens für 3 Jahre gemietet.
Bisherige Antworten können den Lagern individuelle Sicht und volkswirtschaftliche Sicht u. a. mit verschwörungstheoretischer Interpretation zugeordnet werden.
Das eine berichtet von Aktienhandel, von Leistungen des Sozialstaats und smartContracts (digitale Verträge auf blockchain-Basis in z.B. solidity programmiert), das andere Lager erklärt die Herkunft mit der Schöpferrolle der Zentral- bzw. Geschäfts-Banken.
Wenn tatsächlich Erklärungen für die Herkunft von Geld die Frage intendierte, dann ist das besicherte bzw. verpfändete Eigentum (s. Heinsohn/Steiger ISBN3-89518-721-6) m. E. die einleuchtendste Erklärungsvariante.
Dass die Frage auch nach alternativen Wegen zum etablierten Schöpfungsnarrativ sucht, kann hier unbeschadet angenommen werden. Sie ist personalisiert gestellt, damit ist ein „Wir“ (eine immerhin Leser/Schreiber Gruppe) unterstellt. Die geneigten LeserInnen richten jetzt bitte den Blick auf Währungen. Vom bekannten € auf fremde, auch virtuelle, dann regionale Währungen. Auf die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells hier einzugehen führte zu weit. Nur so viel: Mit dem Beispiel was in der Tiroler Stadt Wörgl 1930-33 geschah, ist gezeigt, dass unabhängig vom Gelddruckmonopol der Zentralbanken es möglich ist, Alternativgeld (z.B. Chiemgauer, Lechtaler, Bremer "Roland", Elbtaler, die Bürgerblüte uvm. und in Deutschland von Regierung (bzw. (Zentral)Bank) geduldet) als Zahlungsmittel einzusetzen. Die Ausgangsfrage ist damit aber nicht befriedigend beantwortet.
Was ist, wenn der Frage neben der Empörungshitze eine Aktionskomponente innewohnt? Angewurzelt am Weg des Geldes stehend, fassungslos ob des Treibens im mäßig gezügelten Geldstrom, bricht ein Gedanke sich Bahn: „Die Geburt des Geldes aus dem Geist wahrer Spende“. Wir haben bisher gesehen (gelesen), dass auf individueller Ebene die saturierte Sicht nur ein unbekümmertes Noch-mehr formuliert. Die Bereitschaft zur Hilfs?aktion spiegelt auf dieser Ebene lediglich den Sättigungsgrad wider. Im Bild wären es die bis zum Bauchnabel im Geldstrom Stehenden in der Ansicht der nächsten Flutwelle auch noch zu entkommen. Was ist, wenn die fehlende Komponente eine Geldsammelstelle wäre, innerhalb der eine Zapfsäule entsteht, die an den großen Geldstrom angedockt gruppenintern Bedarfssenken ausgleicht.
Worin liegt der Nutzen für mich und andere diese Komponente zu bauen? Diese Frage ist legitim und beantwortet sich nicht von selbst. Wenn sich jemand nach Anerkennung für sein so-handeln sehnt, wird dieses Bedürfnis weder in der Aussicht auf ein besseres Dasein im Jenseits befriedigt, noch durch eine der Höhe nach sortierten Rangliste in den Schaukästen verschiedener Charity-Veranstalter. Weder ist Zorn der Motor noch der Wille zur Macht. Nur durch bewahren der Rekursion von Initiation, Akt und Fazit in der Geldsammelstelle finden sich Beteiligte bestätigt. In dieser sich wiederholenden Bewegung wird für jeden Einzelnen deutlich, dass Zeit und Geld als ein Paar mit Qualitätsaspekt nur mittelbar vom großen Strom abhängig fließt. Hakuna Matata ataata