spreemicha hat geschrieben: Moin , ich glaube auch das es schnell weg geht. Warum wird sowas nicht in der Nähe von Berlin angeboten, dann wäre ich aber rucki zucki raus aus meiner Teuren Mitwohnung , und der Vermieter würde mir bestimmt noch ein wenig Abstand zahlen, und daraus eine Studenten WG machen. Ist hier zurzeit der Trend wegen der Hochschule für Technik . Schade habe gedacht du machst mal wieder paar Bilder in deiner Gallerie. Lasst es Euch gutgehen. Gruß Micha :wink:




Nur dem der schon hat, dem wird mehr gegeben

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ ... n-23376150

https://www.tinyhouseforum.de/

https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/l ... nstes-dorf

und noch mehr Informationen

https://tiny-houses.de/in-planung-tiny- ... rk-berlin/
Moin , das werde ich mir bald mal ansehen. Danke für den link. Hört sich erstmal alles ganz gut an. Gruß Micha :wink:
Hallo Aragon,

gibt es ein Verzeichnis mit Campingplätzen, wo man ein Mobilheim als Dauerwohnsitz anmelden kann? Hier in der Gegend gibt es nämlich einen Campingplatz bei Dülmen, wo viele Leute im Mobilheim dauerhaft wohnen. Ich habe es aber erst erfahren, als ich eine Bekannte dort besucht habe.
Sie lebte in einem Mobilheim mit Garten, war aber, nachdem ihr Mann verstorben war, mit der Instandhaltung von Heim und Garten überfordert. Inzwischen ist sie im Pflegeheim.
Ich finde es auch schön, mitten in der Natur zu wohnen, aber als Frau, ohne handwerkliches Geschick, da fehlt wohl der Mann fürs Grobe? :mrgreen:
Im Mobilheim selbst fühlte ich mich wie im Wohnwagen. Es knarrte immer ein wenig, wenn man dort herumlief, und die Zimmerdecken waren etwas niedrig. Ansonsten war das Heim sehr geräumig, großes Wohnzimmer, separate Wohnküche, Schlafzimmer und Bad, schließlich lebten dort auch noch 10 Katzen. :) Sorgen machen würde ich mir im Winter, ob ich die Bude richtig warm kriege bei Temperaturen unter Null und eisigem Ostwind.
Hallo Aragon,über Ostern komme ich in deine Gegend,gerne würde ich mir das "freigewordene" anschau'n! Denn "Ohne" gehts ja nicht..auch Einzelheiten sind wichtig! :P

sei gegrüßt
swimmy

aragon1 hat geschrieben: gut fumi.,
du bist der rechte Informant.
mit recht hast du eine korrekte information weitergegeben.... ich setze noch eine oben drauf:

hier ist gerade ein mobilheim frei geworden.... 28000.- € VB.

kostengünstig, natur pur, nette nachbarschaft (soz. kontakte, so man es denn will)
pflegedienst im alter, anlieferung medikamente....also eben alles, was das seniorenherz plus.... erfreut.

bei ausreichender beweglichkeit:
DB mit anschluss nach hamburg oder bremen....ca. 50min.fahrzeit (einfach supi)

1,5 km zu edeka, ....

fragt mich, wenn interesse......
@ swimmy


melde dich, wenn bevor du losfährst.
versuche mich über mein Profil zu erreichen. hier möchte ich nicht unbedingt meine daten veröffentlichen.


@ himmelblau

für dich gilt das gleiche.
...mobilheimplätze aufgelistet... weiss ich nicht.
aber du findest unter entsprechender anfrage bei google zig möglichkeiten.
himmelblau25 hat geschrieben: Sie lebte in einem Mobilheim mit Garten, war aber, nachdem ihr Mann verstorben war, mit der Instandhaltung von Heim und Garten überfordert. Inzwischen ist sie im Pflegeheim.

Das ist die Kehrseite der Medaille wenn man im Alter nicht mehr damit klar kommen kann.
Es ist schon ein Wagnis das noch mit 70 Jahren zu machen, was wird erst dann wenn man 80 und älter wird, dann man wird ja nicht jünger auch wenn man in der Natur lebt.
Selbst in einer Stadtwohnung kommen Leute im Alter nicht immer zurecht wenn sie krank und alleine sind, solch einen Fall hatten wir gerade hier im Haus erleben müssen.
Inzwischen ist die Frau mit 74 Jahren verstorben.
[quote="Strippe"]
>>Das ist die Kehrseite der Medaille wenn man im Alter nicht mehr damit klar kommen kann.<<


Das hat aber eher etwas mit dem Alter zu tun als mit dem Mobilheim, denn wenn das Behindertengerecht eingerichtet ist bietet es einfach immer mehr Komfort und Freiheit als eine Etagenwohnung ohne Fahrstuhl. Und auf einen Campingplatz kann man in der Regel eben auch seine Haustiere behalten.

>>Es ist schon ein Wagnis das noch mit 70 Jahren zu machen, was wird erst dann wenn man 80 und älter wird, dann man wird ja nicht jünger auch wenn man in der Natur lebt.<<

Genau umgekehrt, wenn nicht im Alter wann dann? Selbst die Außenanlge kann man mit einer Rampe Senioren gerecht gestalten und selbst die Nachbarn helfen immer, das ist bei Campern üblich und Ehrensache. Denn in einem Mobilheim lebt man ja autark, weil man alle Anschlüsse fest installiert hat wie in eibem normalen Haus eben auch.

>>Selbst in einer Stadtwohnung kommen Leute im Alter nicht immer zurecht wenn sie krank und alleine sind, solch einen Fall hatten wir gerade hier im Haus erleben müssen.
Inzwischen ist die Frau mit 74 Jahren verstorben.<<


Keiner weiß in der Regel genau wie sein Ende aussieht, aber sich aus Angst davor zu verschließen noch einmal den Herbst des eigenen Lebens auszukosten wäre mir zu feige gewesen. Ich geniese es wenn der Regen auf dem Dach prasselt und die Herbstsürme an den Kanten meines Mobilheimes Pfeifgeräsche machen und wenn ich in der Nacht die Wildgänze schreien höre wenn sie vorbeifliegen. Dann fühle ich mich einfach lebendiger als jemals zuvor.
Und gerauchte Mobilheime mit Doppelverglasung gibt es schon so günstig, dass man sie auch als Zweitwohnsitz ins Age fassen kann.
Bei Tante Google habe ich auf der Suche nach Campingplätzen als Hauptwohnsitz gefunden, daß es laut Bundesplanungsrecht in Deutschland nicht erlaubt ist. Campingplätze sind Erholungsgebiete aber keine Wohngebiete. Jahrelang hat sich niemand darum gekümmert und es wurde geduldet, ist aber im Grunde illegal. Auch Dauerwohnen und seine Adresse woanders anmelden ist illegal. Das Bauministerium hier in NRW geht inzwischen verstärkt dagegen vor, und viele Mobilheimbesitzer leben im Ungewissen, was den Wohnsitz betrifft. Eine Liste mit Campingplätzen, wo es erlaubt ist, aus welchem Grund auch immer, vielleicht mit Sondergenehmigung, habe ich jedenfalls nicht gefunden.
https://www.google.com/search?gs_ivs=1& ... mpingplatz

KEINE EINDEUTIGE REGELUNG
Zur Frage der Legalität des Wohnens auf einem Campingplatz lässt sich eine der typisch unbefriedigenden juristischen Antworten geben: Es kommt darauf an. Ein Grund hierfür ist der Umstand, dass es zwar ein bundesweit geltendes Baurecht gibt, die einzelnen Bundesländer aber jeweils eigene Gesetze zur genauen Regelung erlassen haben. Insofern kann es sein, dass ein Wohnsitz in Bayern illegal ist, der in Mecklenburg-Vorpommern legal wäre und umgekehrt. Auf die genauen Regelungen von sechzehn einzelnen Bundesländern kann hier nicht eingegangen werden, weil dies den Rahmen des Artikels sprengen würde. Trotzdem gibt es aber grundsätzliche Problemkreise, die in allgemeiner Form abgehandelt werden können. Diese betreffen vor allem die Eigenarten von Campingplätzen.


EINE FRAGE DER LAGE
Der wichtigste Umstand, der über die Legalität des Wohnens auf einem Campingplatz entscheidet ist die Lage dieses Platzes. Innerhalb eines Wohn– oder Mischgebiets ist die Anmeldung eines Wohnsitzes in der Regel kein Problem. Anders verhält es sich, wenn das Wohnen im Außenbereich erfolgen soll. Denn in der Regel befinden sich Campingplätze genau dort als so genannte Sondergebiete nach § 10 der Baunutzungsverordnung. Diese Vorschrift bezieht sich explizit auf Ferien- und Wochenendhausgebiete sowie Campingplätze. Um einen echten Erholungswert zu bieten, befinden sich diese Sondergebiete oft abseits von Gewerbegebieten, Wohngebieten und größeren Straßen. Aufgrund der Nähe zur Natur ist in diesen Gebieten ein dauerhaftes Wohnen in der Regel unerwünscht. Vielmehr soll sich in Ferienanlagen und auf Campingplätzen die Belegung möglichst auf Wochenenden und Ferienzeiten beschränken. Entsprechend wird § 10 BauNVO in den einzelnen Bundesländern generell so ausgelegt, dass die Einrichtung eines festen und dauerhaften Wohnsitzes auf einem Campingplatz nicht möglich ist. Gute Chancen auf eine Ausnahme bestehen vor allem dann, wenn der Campingplatz sich unmittelbar an ein erschlossenes Wohngebiet anschließt.

EIN HOHES MASS AN TOLERANZ
Andererseits kann festgehalten werden, dass die Verlegung des Wohnsitzes auf einen Campingplatz nur in wenigen Fällen aus freien Stücken geschieht. Deutlich größer ist die Zahl der Fälle, in denen durch den Umzug in den Wohnwagen eine sonst drohende Obdachlosigkeit vermieden werden soll. Dies ist den Behörden bekannt. Entsprechend kulant wird in der Regel im Umgang mit Dauercampern verfahren. Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 300.000 Menschen ihren Lebensmittelpunkt auf einem Campingplatz haben. Trotz Kenntnis der sozialen Probleme gibt es immer wieder Bestrebungen der Verwaltung, das dauerhafte Wohnen auf Campingplätzen zu beenden. 2016 etwa startete das Bauministerium von Nordrhein-Westfalen einen solchen Versuch, dem allerdings bislang nur mäßiger Erfolg beschieden war. Auch sonst verlaufen ähnliche Bemühungen oft im Sande, da es für Betroffenen oft schlicht an Wohnraum fehlt, den diese bezahlen können. Insofern ist das Dulden von illegalen Wohnsitzen auf Campingplätzen die Regel.

DAS BUNDESRECHT IST IM WEG
Mehr als eine solche Duldung ist für die Verwaltung der einzelnen Bundesländer meist nicht möglich. Grund hierfür ist § 29 Absatz 1 Baugesetzbuch. Nach dieser Vorschrift müssen nicht nur Neu- und Umbauten den Vorgaben des Flächennutzungs- bzw. Bebauungsplans entsprechen sondern auch Umnutzungen. Eine solche Umnutzung ist die Umwidmung eines Feriendomizils in ein Wohnhaus. Eine Umnutzung ohne die erforderliche Baunutzung ist bereits aus formellen Gründen illegal. Genau auf dieser Begründung ruht das Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen vom 23. Oktober 2006 · (Az. 7 A 4947/05) im Hinblick auf ein dauerhaftes bewohntes Ferienhaus. Da der Gesetzgeber aus guten Gründen eine Unterscheidung zwischen Wohn- und Ferienhäusern in der BauNVO vorgenommen habe, fehle es Wochenendhäusern an der rechtlichen Eignung zur dauerhaften Benutzung. Diese Argumente lassen sich in gleicher Weise auf die Nutzung von Wohnwagen als Wohnstätte anführen, da diese aufgrund ihrer Beschaffenheit noch weit weniger geeignet sind, ein ganzjähriges Obdach zu bieten. Hier spielen nicht zuletzt Fragen einer unzureichenden Wärmedämmung etc. ebenfalls eine wichtige Rolle.

VEREINFACHUNG DURCH DIE EUROPÄISCHE UNION
Auch wenn die bisherige Rechtslage wenig Raum für Wohnsitze auf Campingplätzen ließ, dürfte sich in diesem Zusammenhang in Zukunft einiges ändern. Grund hierfür ist eine Richtlinie der Europäischen Union, welche eine Reihe von Änderungen im bundesdeutschen Baurecht erforderlich machte. Eine Folge der Richtlinie ist der im Jahr 2018 eingefügte Absatz 7 in § 12 des Baugesetzbuches. Dieser besagt, dass in den bisherigen Erholungssondergebieten gemäß § 10 der Baunutzungsverordnung auch eine Wohnnutzung zugelassen werden kann. Hierfür muss die Gemeinde einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan nach Maßgabe der Absätze 1 bis 6 aufstellen, welcher insbesondere die Zulässigkeit von baulichen Anlagen zu Wohnzwecken in jenen Gebieten regelt. Auf diese Weise haben Gemeinden seit letztem Jahr die Möglichkeit, selbständig darüber zu entscheiden, wie mit dauerhaften Wohnsitzen auf Campingplätzen im Gemeindegebiet verfahren werden soll. Durch die Aufstellung eines Bebauungsplans für bisherige Sondergebiete wird damit das bisherige richterliche Argument der formellen Illegalität eines Wohnsitzes auf dem Campingplatz wegfallen. Für Interessierte, die erst in Zukunft planen, dauerhaft auf einem Campingplatz zu wohnen, eröffnet diese Entwicklung die Möglichkeit, sich vorab darüber zu informieren, wie das dauerhafte Wohnen im Wohnwagen von den jeweiligen Behörden vor Ort bewertet und gehandhabt wird.
Hallo an alle,

dieses Problem mit dem Hauptwohnsitz trauen sich nur wenige Gemeinden anzugehen. Denn, sie befürchten zig Obdachlose vor ihrer Tür.
Erst vor Kurzem gab es großen Presserummel bei einem Mobil/Campingplatz in der Nähe von Hattingen für 200 Dauerbewohner. Das Ende vom Lied, sie werden geduldet, da die Gemeinde nicht weiß, ob es aus Leidenschaft zur Natur oder aus finanzieller Not heraus gemacht wird und deshalb keine schlafenden Hunde wecken wollen.

Ich beschäftige mich auch schon länger mit dieser Idee und sie gefällt mir immer besser.
Vielleicht gibt es ja Gleichgesinnte in meiner Nähe, rund um Düsseldorf, dann bitte melden. :D
Fumaria1 hat geschrieben: https://www.google.com/search?gs_ivs=1&q=Dauerwohnsitz+auf+einem+Campingplatz

Auch sonst verlaufen ähnliche Bemühungen oft im Sande, da es für Betroffenen oft schlicht an Wohnraum fehlt, den diese bezahlen können. Insofern ist das Dulden von illegalen Wohnsitzen auf Campingplätzen die Regel.

DAS BUNDESRECHT IST IM WEG
Auf diese Weise haben Gemeinden seit letztem Jahr die Möglichkeit, selbständig darüber zu entscheiden, wie mit dauerhaften Wohnsitzen auf Campingplätzen im Gemeindegebiet verfahren werden soll. Durch die Aufstellung eines Bebauungsplans für bisherige Sondergebiete wird damit das bisherige richterliche Argument der formellen Illegalität eines Wohnsitzes auf dem Campingplatz wegfallen. Für Interessierte, die erst in Zukunft planen, dauerhaft auf einem Campingplatz zu wohnen, eröffnet diese Entwicklung die Möglichkeit, sich vorab darüber zu informieren, wie das dauerhafte Wohnen im Wohnwagen von den jeweiligen Behörden vor Ort bewertet und gehandhabt wird.[/color][/size]
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Ungefähr 50 % der Rentner von morgen reicht die Rente nicht, um ihren Lebensstandard zu halten. Die Gemeinden werden sich immer weiter öffnen MÜSSEN, wenn sie ihre Sparpolitik fortsetzen wollen.
Das Zauberwort heißt "Meldeadresse".
Das war die erste Frage beim Buchen eines Dauerstellplatzes auf einem bayerischen Campingplatz. Ich hab dort über ein Jahr gehaust, weil mein Arbeitsplatz, jedoch nicht mehr mein Wohnort in der Nähe war.

Alle meine Klischees - laute, dauergrillende, und -trinkende Spießernachbarn - wurden widerlegt. Für mich war diese Zeit herrlich, habe im Sommer den kurzen Weg in den See und im Winter die Einsamkeit genossen. Hilfsbereite und rücksichtsvolle Nachbarn und guter Service - mir war es wichtig, daß im Winter schon morgens Schnee geräumt war, um pünktlich zur Arbeit zu kommen.
Der Platz und die Sanitäranlagen waren gut gepflegt, viele Hecken sorgen für Windschutz und Privatsphäre, erfordern auch viel Pflege. Ich hab sogar meine Tageszeitung bekommen, nur ein funktionierendes Internet gab es vor drei Jahren dort - noch - nicht.
War das damals am Chiemsee ?
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