@Gundulabella
Es muss doch nicht immer ein Selfie sien, du kennst doch sicher Menschen in deinem Umfeld die, wenn du sie darum bittest, sicher ein Foto von dir mit deinem Smartphone machen. So hättest du doch ganz einfach ein aktuelles Profilfoto.
das habe ich gemacht, als mein Profilbild mit der zu dunklen Sonnenbrille beanstandet wurde....(habe auf der Fähre nach Föhr andere Leute gefragt ob sie ein Foto von mir machen können)
danach habe ich es einem Mitglied hier gesendet, der es mir aufgehellt hat......
hatte dann jedoch Schwierigkeiten, es bei 50plus reinzusetzen...
im Moment lebe ich isoliert - keine Regionalgruppentreffs - keine Fahrradtouren - keine ehrenamtliche Tätigkeit beim DRK shop mehr....

und ich jetzt sag dir ganz ehrlich - habe einfach keine Lust mehr auf diesen ganzen Bilderkram ....(bin mit einem fotografiersüchtigen Vater aufgewachsen)....
Möchte meckern, da mir manche Leute die mit E-Scootern fahren einfach nur auf den Senker gehen. Denen müsste man mal sagen, dass es gewisse Verkehrsregeln (https://www.sos-verkehrsrecht.de/c/e-scooter/) für das Fahren von den Dingern gibt.
Man fühlt sich fast schon wie in Matrix, wenn man versucht den Dingern auszuweichen.
oh je.....
bei uns habe ich zum Glück bis jetzt wenige gesehen....
ich vermeide ich es morgens und nachmittags in den Berufsverkehrs-Zeiten mit dem Fahrrad zu fahren....
wenn ich in den Ort reinfahren muss, bin ich mehrmals Linksabbieger - und da stehen mir schon manchmal die Haare zu Berge....
auch wenn ich auf der Einkaufsstraße langfahre und die Leute aus den Autos aussteigen....(trotz Fahrradweg, der allerdings nicht durchgehend ist)
Hier, in Tübingen, sind es die Fahrradfahrer, sich immer mehr zu einer Gefahr für Fußgänger entwickeln. Allein gestern, als ich einen Spaziergang in die Stadt machte, bekam ich fast eine Krise, wie gefühlte 90 Prozent der Radfahrer/innen sich, Fußgängern gegenüber gefährdend und verkehrswidrig verhielten. Lauter freundliche Leute waren das, ohne Zweifel. Beispielsweise zwei junge Menschen, die zu zweit auf dem Gehweg !) fuhren, gerade mal 1 m neben einem Fahrradweg - und sich freundlich bedanken, als ich mich, zu meiner eigenen Sicherheit, mit dem Rücken an eine Hauswand quetschte.

Abstand zu Fußgängern auf gemeinsam benutzen Wegen? Bei Fahrradfahrern meist Fehlanzeige! Beim Weg neben dem alten Botanischen Garten spürte ich gerade noch den Wirbel des Windes eines, auf einem Rad rasenden, jungen Mannes. Ein kleiner, unsicherer Schritt von mir hätte uns beide höllisch umgenietet. An Corona- Abstand war da sowieso nicht nicht zu denken.

Es würde zu weit führen, hier noch mehr Beispiele aufzuzählen. Aber eines noch:
Grundsätzlich gehört mein Herz den Radfahrern und Fußgängern gleichermaßen. So sehr die Forderung berechtigt ist, dass PKW zu Fahrradfahrern mehr Abstand halten müssen, so dringend nötig wäre es, von Fahrradfahrer das gleiche Verhalten Fußgängern gegenüber zu fordern.

Das jedoch fordert niemand (außer Marge :D)
Bei uns in NRW sind viele Radfahrer nicht anders.
Schöne Strecken abseits von Straßen wurden geschaffen, damit Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen ein bisschen Natur genießen können.
Nur eben ist es so, dass nicht wenige Radfahrer meinen, freie Fahrt für freie Bürger, Rad und Weg sind meins.
Mit einem Affenzahn rasen sie wenige Zentimeter an Fußgängern vorbei, regen sich auf, wenn diese nicht schnell genug in die Seitengräben springen.
Sie beschimpfen oftmals Hund und Kind, weil sie deswegen ihr gefühltes 50 km/h Tempo verringern müssen.
Klingeln geht gar nicht, ist entweder zu uncool oder die Schelle fehlt ganz.
Dafür haben sie laute Musik auf den Ohren, schwarze Sonnenbrillen auf der Nase, interessieren sich selten, was vor ihnen und um sie herum geschieht.
Kommt ein Grüppchen angeradelt, wird erwartet, dass alle Fußgänger einschließlich Kinderwagen Platz machen, sonst wird gemosert.
Drei Mal erlebte ich, wie Fußgänger angefahren wurden. Zwei Radler haben sich entschuldigt, der driite ist einfach abgehauen.

Diese rücksichtlose Fahrerei auf einer bei uns bekannten Strecke habe ich übrigens in einer Bürgerversammlung zum Thema gemacht.
Das ist super, dass du das tust!

Dieses Problem wird bei dem momentanen Hype um das Fahrrad völlig ins Abseits gedrängt. Mein Vater starb letztendlich an den Folgen eines Unfalls mit einem, der ihn mit seinem Rad (versehentlich!) umgenietet hatte.

„Tatsächlich ist der Fußgänger im Straßenverkehr besonders gefährdet. Pro zurückgelegtem Kilometer verunglückt er unter allen Verkehrsteilnehmern am häufigsten“, zeigt eine Analyse des Versicherers Allianz.
Und Radfahrer rücken dabei durchaus in den Fokus.

Der Konflikt Fuß-/Fahrradverkehr trage zehn Prozent zu allen verunglückten und ein Prozent zu allen getöteten Fußgängern bei. Zwischen 2001 und k2017 stieg zudem die Zahl der Verkehrsunfälle zwischen Fußgängern und Radfahrern um sieben Prozent – und zwar bei insgesamt rückläufigen Unfallzahlen. Der „Unfallort Bürgersteig“ trage den Fahrradverkehr zunehmend mit.“


https://www.welt.de/finanzen/verbrauche ... egeln.html
das sind die Rennradfahrer - mit denen habe ich ebenfalls schlechte Erfahrungen gemacht.....
morgens nehmen die unsere Obstbaumwiesen-Feldwege als Rennstrecke zur Arbeit......
Klingel haben die nicht - haben mich - auf dem Feldweg ! im Pulk rechts und links überholt......
und als ich denen zugerufen habe:
hey - wißt ihr wie das ist, wenn man nach einem schweren Fahrrad-Unfall mit Gehirnblutung an Schläuchen hängt ? ....
da haben sie mir den Stinkefinger gezeigt....
klar - so alte Tussis ....wer braucht die schon - die gondeln einem nur zu langsam im Weg rum....sind entsorgbar (erinnert mich übrigens an die aktuelle Coronadenke)

ps:
ich hatte diesen schweren Fahrradunfall, weil eine Frau vor mir über den Fahrradweg zu ihrem parkenden Auto gelaufen ist .....
habe Vollbremsung gemacht und mich überschlagen - ok - meine Schuld, dass ich keinen Helm aufhatte, weil nur kurze Strecke nach Hause...
als ich im Krankenhaus gelegen bin, hat mich die Polizei angerufen.....
(hatte verbotenerweise mein Handy am Bett liegen)
diese Frau hat nicht nur versäumt einen Krankenwagen zu rufen (das haben dann andere gemacht) - sondern auch noch der Polizei erzählt, dass ich schuld gewesen sei.....
da fällt einem nichts mehr ein...
Gestern passiert in unserem kleinen Einkaufszentrum, in dem allgemeines Fahrverbot ausgeschildert ist und somit für jegliche Fahrzeuge gilt. Ich schiebe mein Fahrrad zur Straße als mir an einer relativ engen Stelle eine Dame, nein auf Grund ihres verbalen Ausrutschers keine Dame, nur eine Furie, mit ihrem E-Roller recht flott entgegen kam. Da ich nicht, wie von ihr offenbar erwartet, auswich musste sie den Roller verreissen und konnte nur mit Mühe einen Sturz vermeiden. Darauf hin schimpfte sie lautstark (bei uns sagt man "sie hängte mir eine Goschen an") über meine Präpotenz, ihr nicht Platz gemacht zu haben usw. und schmückte es mit Fäkalausdrücken. Auf meinen Hinweis des Fahrverbots meinte sie nur, dass sie immer hier fährt und es wäre doch nicht zu viel verlangt, ihr Platz zu machen.
Ich freu mich schon auf unsere nächste Begegnung an der Engstelle :mrgreen:
Am liebsten würde ich mich hier gleich anhängen, aber .....
dann krieg' ich wieder einen Hals.
Dass die Radler neuerdings derart "gepampert" werden und niemand in den Verwaltungen endlich mal die Situation der Fußgänger in die Planung einbezieht, lässt mich sauer werden.
Auf meine Bitte hin, Beschwerde könnte ich es auch nennen, wurde auf einem Teilstück "meines" Bürgersteigs der Gegenverkehr der Radler verboten. Hält sich jemand dran? NEIN! Nicht die Jungen und nicht die Alten.
Diese Unart beobachte ich auch hier, speziell am Hauptplatz. Auf beiden Seiten der Fahrbahn sind breite Radwegstreifen markiert, jedoch fahren die meisten auf ihren Fahrrädern am Gehsteig und weit und breit keine Ordnungshüter die es beanstanden geschweige denn bestrafen. Sogar persönliche Gespräche mit unserer, an sich sehr volksnahen, Bürgermeisterin führten bisher zu nichts. Vielleicht weil sie selbst nicht mit dem Rad fährt .... :?:
…ich kenne da einen Zebrastreifen – also diese auf die Straße gemalten dicken weißen Striche samt entsprechenden Schildern für die Straßennutzer, die mir als Fußgänger die Möglichkeit einräumen, die Straße unbeschadet überqueren zu können. Ich lebe allerdings in einer Stadt, wo die statistische Wahrscheinlichkeit hierzu eher gering ist. Wage ich es trotzdem, dann ist offenbar vielen Radfahrern gar nicht klar, dass sie mich nicht einfach so über den Haufen fahren können. Es wird wild geschimpft und geklingelt. Wenn ich Glück habe. - Der Rest rast mit Rennrad, Rennbrille, Rennhelm und Rennhirn durch und hat mich und meine erkennbaren Versuche, die Straße überqueren zu wollen, nicht mal bemerkt …
es gibt zwei Sorten von Fahrradfahrern:
eine Sorte hält sich an die Verkehrsregeln....
für die anderen gilt das nicht.....

Rennradfahrer meinen, sie hätten immer Vorrang....
(Ausnahmen bestätigen die Regel)
auf kurvigen ! Landstraßen fahren sie lockerflockig zu zweit nebeneinander....

auf unserer Radtour sind uns Rennradler entgegengekommen - obwohl sie unsere Gruppe bereits von weitem gesehen haben - sind sie zwischen den Fußgängern durch, um nicht bremsen zu müssen.....
die Fußgänger sind - teil mit ihren Hunden - in die Büsche gesprungen und wir haben uns ebenfalls in Sicherheit gebracht ......rette sich wer kann... :?
Ich kenne - in meinem analogen Leben - übrigens auch einen Rennradler, der in Gruppe regelmäßig die Lande durchkreuzt. Und ich würde ihm nicht unterstellen wollen, dass er sich nicht an die Straßenverkehrsordnung hält. - Aber das Radfahren ist eines der Themen, über die wir uns schon seit langem nicht mehr unterhalten, weil wir keinen gemeinsamen Nenner finden. Ich frage z.B. anlässlich einer Tour: "War’s schön? Was hast du gesehen?" Er fragt mich: "Wie viele Kilometer hast du am Tag gemacht? Gab’s abends ordentlich was auf die Mütze (Alk)?"

Zum Glück gibt's ja das Wetter als Gesprächsthema.
Also das Wetter, das kein Klima ist ...
Da gibt's ausnahmsweise nichts zu meckern:

Aus dem heutigen Berliner Tagesspiegel (Checkpoint):
Zu hoch ist der Radverkehr auf den Gehwegen in Mitte. An nur vier Tagen erwischte das Ordnungsamt fast 300 Radfahrer und fünf E-Scooter-Fahrer, die über das Trottoir heizten. Je 55 Euro Verwarngeld gab’s und die Erkenntnis, dass nicht nur auf den Straßen um jeden Meter gekämpft wird.

==> Das ist doch eine zusätzliche Einnahmequelle in schwierigen Zeiten: 16.500 EUR in 4 Tagen!