Quantenphysik war ja noch nie so mein Ding – nicht nur wegen der mathematischen Herausforderungen.

Mir fehlt da schlichtweg der Zugang zu dieser doch sehr speziellen Wirklichkeit, die so wenig mit der „klassischen“ Physik zu tun hat. :(

So auch im aktuellen Fall, der mich interessiert:

Kann mir jemand auf echt niedrigschwelligem Niveau erklären, was es mit Zeitkristallen so auf sich hat? Wie kann man denn z.B. mit einem Quantencomputer diese Zeitkristalle erzeugen?

Physikalisch-chemische Grundkenntnisse zu Kristallen habe ich zwar, aber hier hört es bei mir auf, bevor es überhaupt angefangen hat…

Ist das nun gar so etwas wie ein Perpetuum Mobile? :wink:
Schwierig.
Ich hab auch nur den einen Artikel gelesen, den du wohl auch gelesen hast, wo der Professor die regelmäßige Struktur als Wesensmerkmal von einem Kristall herausstellt, und seine Frau ihm am Frühstückstisch sagt, dann soll er das doch "Zeitkristalle" nennen. Als braver Ehemann tut er das dann auch.

Manche sagen, das täte beim Entschleunigen passieren, also wenn das M im Vergleich zum Cequadrat sehr hohe Werte annimmt, dann täten sich die Sekunden zu Minuten dehnen, und auch schon mal auskristallisieren, dass sich der Zeiger nicht mehr bewegt.

Worauf die wohl angemessenste Antwort (nach der gebührenden Pause) meist lautet "kannst mir mal nachschenken, bitte?"


Vielleicht lässt sich der völlige Stillstand ja tatsächlich als ein Sonderfall des perpetuum mobile (delta T und delta S sind beide langfristig Null) definieren?
War nur so ne Idee, niedrigschwellig halt.
.... geht's noch niedrigschwelliger vielleicht ... ich bin nur Einsachtundsechzich, sagen wir Siebzich...
Aber "Brüche in der Symmetrie der Zeit" klingt schon ziemlich poetisch ...
Mit der Zeit kristall isiert sich da vielleicht etwas heraus.
Keine Ahnung, was Zeitkristalle sind und keine Vorstellung was Zeit ist. Die Bibel nennt es Ewigkeit. aber auch diese Vorstellung passt nicht in unser begrenztes, menschliche Gehirn. Also worüber sich den Kopf zerbrechen, wenn es darauf keine Antwort gibt.
Leider auch keine Ahnung, aber bin mir sicher das sie eine solide Basis für pseudowissenschaftlichen Unfug darstellen, also Heilen mit Zeitkristallen z.b.
Dann kann man auch noch Investments in Zeitkristalle auflegen usw......
Und weil ich euch alle so lieb habe, bitte ich euch eine Beteligung an meiner Zeitkristall-Mine auf Melmak an!
Vielen Dank für Eure Kommentare!

Einerseits schade, dass mir dieses Phänomen niemand so echt niedrigschwellig erklären kann, andererseits aber auch beruhigend, dass ich offenbar nicht der Einzige bin, der das mit den Zeitkristallen nicht so ganz versteht. :wink:


So als „Geschwurbel“ würde ich das mit den Zeitkristallen allerdings nicht einfach abtun.

Immerhin beschäftigen sich neben dem Institut für Laser-Physik der Universität Hamburg u.a. auch das Max-Planck-Institut (MPI) für Intelligente Systeme mit der Thematik.

Ich begreife es eben bloß nicht – war aber auch in jungen Jahren nicht unbedingt das absolute Ass in physikalischer Chemie oder Technischer Wärmelehre oder anorganischer Chemie….

Auf spontan einsetzende Altersweisheit vertraue ich nicht, zum tieferen Recherchieren fehlt mir leider die Zeit.

Ich bin vor allem durch Veröffentlichungen von Keßler und Hemmerich auf Forschungen zu Zeitkristallen aufmerksam geworden.

Da gibt es zwar auch einige ziemlich populärwissenschaftlich gehaltene Artikel, die ich aber trotzdem nicht 100%ig begreife.

Mir ist z.B. das schon zu anspruchsvoll:

https://www.forschung-und-lehre.de/fors ... -zeit-3989


Vielleicht fällt Euch ja später noch ein cooler Erklärungsansatz ein….