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BilderBerger hat geschrieben: Puh - ja es kommt jetzt wieder die Zeit für die Narzissen.

Zugegeben: Häufung von Todesfällen macht schon mürbe, und man denkt an den eigenen anstehenden, und was für ein unersetzlicher Verlust der für die Menschheit doch wäre, und vor allem grad für einen selber ...

Der Herr Pfarrer hat mir ein Zitat zum (Vor)Lesen gegeben: Röm. 6, 3-11 (ist zu lang für volles Zitieren). das ich hier mit der optimistischen Zusammenfassung einstelle:

Man stirbt nur ein Mal.

in diesem Sinne, Grüße ausm Wald


welche Narzissen ?
die blühen erst im Frühling - und darauf warten viele....

wenn ich tot bin, wird mir so gut wie keiner nachtrauern - ist ok für mich....
doch heute lebe ich noch - deshalb möchte ich heute und morgen und übermorgen neue Erkenntnisse gewinnen - solange es mir noch möglich ist... :wink:
Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

@Meister Eckhart (1260–1327)

Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt. :wink:

@Unbekannt
∼ Er ist's ∼

Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804 – 1875)

*****

schnupper ....schnupper.... :wink:
Wenn das Denken sagt, daß es sich auf die Suche nach etwas Echtem, Ursprünglichen machen will, kann es das, was es als echt betrachtet, projizieren, aber das ist nur eine Illusion.

-Krishnamurti
Die kluge Frau freut sich, wenn man sie für schön hält.
Die schöne Frau freut sich , wenn man sie für klug hält.

@Selma Lagerlöf
(1858 – 1940), schwedische Schriftstellerin und Kinderbuchautorin, erhielt 1909 den Literatur Nobelpreis.
Gib deine Illusionen nicht auf. Hast du sie verloren, so magst du zwar noch dein Dasein fristen, aber leben im eigentlichen Sinne kannst du nicht mehr.

Mark Twain
(1835 - 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker
Danke Gundi! Das Gedicht 'Der Frühling' erinnert mich an meine Kindheit. Ich liebte es und es gefällt mir noch immer! Im Buch war der Frühling als junger Mann dargestellt. Ich wußte schon als 10 Jährige, daß es von Mörike ist!
Schreit nicht zu laut.
Es ist noch Winter.
Der Frühling braucht
noch Zeit – dann beginnt er.

Die Pflanzen trauen sich und wagen,
ihre Blüten öffnen dann an warmen Tagen.
Doch ist es zu früh, kommt der Frost herbei
und viel zu schnell ist die Ernte entzwei.

Unbekannter Autor
Schon die Gedanken an den Frühling machen froh!
Das war schon immer so!
Laßt und geduldig warten
und träumen jetzt im Garten!


(Autor unbekannt)
sagt bloß - ihr riecht ihn noch nicht
schnuppert mal richtig !....... :wink:

*****

Düfte haben mehr als eine Ähnlichkeit mit der Liebe, und manche Leute glauben sogar, die Liebe sei selbst nur ein Duft; wahr ist, daß die Blume, der sie entströmt, die schönste der Schöpfung ist.

Alfred de Musset
(1810 - 1857), französischer Dichter, Novellist und Dramatiker
„Die Natur der Nase ist es, Düfte zu lieben; aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mögen alle Düfte einen umgeben, und man riecht sie nicht.“

@Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Intensiver denn je verlieren Menschen die Bindung zur Natur, bis ihnen die Naturabhängigkeit gewaltsam begegnet. Dann sprechen sie von Naturkatastrophen.


© Raymond Walden
(*1945), Kosmopolit, Pazifist und Autor
"Der Mensch ist die dümmste Spezies! Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass die Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt."

@Hubert Reeves, kanadischer Atom- und Astrophysiker, geboren 1932
Sehr tadelnswert ist unser Tun,
wir sind nicht brav und bieder. –
Gesetzt den Fall, es käme nun
die Sintflut noch mal wieder.

Das wär' ein Zappeln und Geschreck!
Wir tauchten alle unter;
dann kröchen wir wieder aus dem Dreck
und wären, wie sonst, recht munter.

Wilhelm Busch
(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller
Moral, ein Maulkorb für den Willen; Logik, ein Steigriemen für den Geist.

@ Franz Grillparzer