Kaum ein Trend der Mobilität wird so kontrovers diskutiert wie die Brennstoffzelle.

Dem Wasserstoff gehört die Zukunft der Elektromobilität :?: :roll:

https://ngin-mobility.com/artikel/drehm ... -fuelcell/

https://www.gruenderszene.de/automotive ... pro-contra

Videobeschreibung
Wasserstoff ist ein chemisches Element. Er wurde entdeckt von H. Cavendish und erhielt seinen Namen von Lavoisier. Wasserstoff hat das Symbol H und tritt als Molekül H2 auf. Er ist farblos, geruchlos, brennbar und in Wasser wenig löslich. Von allen Stoffen hat Wasserstoff die geringste Dichte. Seine Wertigkeit und Bindigkeit sind 1, die Oxidationszahl beträgt +1 oder -1. Die Reaktion mit Sauerstoff heißt Knallgasreaktion und die Reaktion mit Chlor heißt Chlorknallgasreaktion. Wasserstoff reagiert explosionsartig mit Fluor, reduziert Metalloxide und Aldehyde. In der Erdhülle kommt Wasserstoff nur zu 1 % vor, hauptsächlich im Wasser, ist aber mit 75 % das häufigste Element des Weltalls. Man stellt Wasserstoff aus unedlen Metallen und Säuren oder industriell aus Methan her. Die Weltjahresproduktion von Wasserstoff beträgt etwa 600 Mrd. Kubikmeter und er wird verwendet Raketentreibstoff, zum Schweißen, für die Ammoniaksynthese, die Kohlehydrierung, er dient zum Härten von Fett (Margarine) und als Lebensmittelergänzungsstoff E 949. Wasserstoff ist sowohl Treibgas als auch Kältemittel (Kryogen).
https://www.sofatutor.com/chemie/videos ... ideo%2B(BA)&sofatutor_medium=cpc
Brennstoffzellen sind nichts Neues. Schon viele Jahre gelten sie zusammen mit Wasserstoff als Option für den klimafreundlichen Verkehr der Zukunft. Der weltweit größte Hersteller der Power-Zellen, Ballard, existiert seit fast 40 Jahren, davon mehr als 20 Jahre an der Börse. Und auch die Automobilindustrie schraubt schon lange an der Idee. Doch immer wieder kamen Rückschläge: zu teuer, zu wenig Nachfrage und Alternativen wie die E-Mobilität.

Auch das übrige Asien und die USA haben den Energieträger auf dem Zettel. 50.000 Wasserstoffautos bis 2025, so das Ziel der Chinesen....

Heizen mit Wasserstoff: Vor- & Nachteile der Brennstoffzelle

https://www.kesselheld.de/heizen-mit-wasserstoff/

Wer die Börse/Aktien etwas beachtet, kann in etwa sehen, wohin alles sich orientiert! Manche Nachrichten sind effektiver als die Tageszeitung ect.d.h., man muss gar nicht´s am Hut haben zum Thema Aktien und Co.

Wasserstoff-Aktien kaufen – die wichtigsten Fragen & Antworten
https://www.aktien.net/wasserstoff-aktien-kaufen/

Börsen im Wasserstoffrausch - Ballard, Plug, Panasonic, Powercell, 2G, Samsung SDI, Varta im Check
14.01.2020 | 10:00
https://www.deraktionaer.tv//videos/top ... 1579347470

Drohnen und Wasserstoff! Amazon-Partner Plug Power mit heißem Deal
https://www.deraktionaer.de/artikel/akt ... 90460.html
Ganz deiner Meinung. Die Zukunft muss dem H2 gehören ansonsten haben wie auch keine Chance auf eine mobile Zukunft.
Die Leute die jetzt glauben mit E-Mobilität ist das Problem gelöst haben auch keine Ahnung was da an Umwelt vernichtet wird. Alleine der Lithium Abbau in Chile ist eine Naturtragödie. Von den 12jährigen die in Afrika in Minen Kobalt für uns abbauen ganz zu schweigen.
Wer ein E-Auto fährt hat überhaupt keine Ahnung was die Dinger eigentlich anrichten.
Hauptsache die Unternehmen die auf Strom setzten, zahlen Dividenden an ihre Aktionäre. Wie dabei unsere Mitwelt zerstört wird ist jedem egal.
Von woher sollen auch die Gigawattstunden an Strom kommen wenn alle ihre Fahrzeuge gleichzeitig laden?
Empfehle: Prof. Harald Lesch auf Youtube.
Hauptsache man fährt dann grün und die Umwelt wird dann in anderen Regionen der Welt verschmutzt. Dann kann man auch wieder auf andere Menschen weit weg, von oben herabschauen. Dann sind die Chinesen und eben die Menschen in Chile, die Umweltverschmutzer. Das geht so eben nur bedingt.
Abgesehen davon muss man sich ja nur mal vorstellen wie viele Ladesäulen es geben muss damit jeder sein Auto laden kann. Dann hat man in den Städten jede paar Meter Ladestationen. Viel Spaß mit den ganzen Bürgerinitiativen gegen die Verschandelung der Innenstädte.
Brennstoffzellenfahrzeug

https://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzellenfahrzeug

H2 tanken
Wasserstoffmobilität beginnt jetzt
https://h2.live/

H2 kann durch unterschiedliche Verfahren sowohl aus Wasser als auch aus Abwasser gewonnen werden. Brennstoffzellen-Kraftwerke produzieren mittels H2 bei Bedarf Strom. Die Technologie ist vorhanden und die entsprechenden Firmen scharren schon seit Jahren mit den Hufen. Allein im Bereich der Erneuerbaren arbeiten heute mehr Menschen als bei den klassischen Kraftwerken.

https://www.trendsderzukunft.de/fahren- ... ion-mobil/
Wasserstoff ist zur Zeit kein "grüner" Treibstoff.
Nur Bruchteile von überschüssigem Ökostrom werden im Moment in Wasserstoff umgewandelt.
Die Wirkungsgrad, gemeit ist das Umwandlungsergebnis, ist ziemlich schlecht.

Biogas, Bio-Methangas oder synthetisches Erdgas, lässt sich genau so gut aus überschüssigem Ökostrom herstellen. Für diese Technik ist die Infrastruktur bereits vorhanden, Gasleitungen und Gasspeicher.
Jeder normale Otto- (Benzin-) Motor lässt sich mit geringen Ergänzungen mit Erdgas betreiben.
Auch Brennstoffzellen laufen mit Erdgas.

Ich kann beim besten Willen keinen Vorteil von Wasserstoff im Vergleich zu Biogas sehen. Es gibt zur Zeit viele und zudem große Nachteile von Wasserstoff.
Der mediale Hype um diesen extrem sauberen Brennstoff ist eine andere Sache. Dem gegenüber stehen große technische und ökonomische Nachteile.
Aus der Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzellenfahrzeug

"... Über 90 % des derzeit genutzten Wasserstoffes werden daher durch Dampfreforming aus fossilen Quellen unter Verwendung des herkömmlichen Energiemixes erzeugt.
Falls der benötigte Wasserstoff durch Elektrolyse aus Strom hergestellt würde, läge der Gesamtwirkungsgrad von Brennstoffzellenfahrzeugen bei unter 30 %, während er bei batterieelektrischen Fahrzeugen bei mindestens 65 % liegt. Damit verbrauchen Brennstoffzellenfahrzeuge, die mit regenerativem Elektrolysewasserstoff betrieben werden, zwar weniger Primärenergie als herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, jedoch auch mehr als doppelt so viel wie batterieelektrische Fahrzeuge. Eine 2013 durchgeführte Überprüfung ergab, dass der Verbrauch von Wasserstoffautos ca. 130 % über dem Verbrauch von Elektrofahrzeugen liegt. ..."


Der Artikel ist zwar schon von 2013, aber ich habe noch nichts gelesen, dass sich daran etwas geändert haben soll.
Jeder Ottomotor in einem Pkw hat einen besseren Wirkungsgrad. Würde man diesen mit Bio-Ethanol oder Biogas betreiben, hätte man eine bessere ökonomische Ausbeute und damit auch einen höheren ökologischen Nutzen.

Ergänzung:
Ich habe mich in einem anderen Forum auch allgemein negativ zur gegenwärtigen Elektromobilität geäußert. Das Hauptproblem liegt dabei, dass einige wenige Rohstoffe unter sehr fragwürdigen sozialen und ökologischen Bedingungen abgebaut werden. Zudem nimmt die Speicherkapazität einer Batterie stetig ab. Durch Schnellladevorgänge soll die "Lebensdauer" einer Batterie noch schneller abnehmen.
Leider gibt es ja keinen Hype um den Wasserstoff!! Alle bisherigen Statistiken kann man auch gleich wegwerfen. Jede neue Anlage produziert auf Elektrolyse mit erneuerbarer Energie.

Alles was verbrennt ist schlecht. Egal wie man es benennt: Ob Erdgas, Benzin oder auch Biogas. Wasserstoff reagiert! (Ok, bevor mich Chemiker steinigen; eine Verbrennung ist auch eine Reaktion aber beim H2 eben ohne C)

Der Wirkungsgrad spielt bei erneuerbarer Energie keine Rolle und die Technik wird immer besser. In Berlin gibt es eine Tankstelle mit einem Windrad das derzeit für 850 Autos im Jahr den Tank füllen könnte.

Unsere Voest hier in Linz hat ihre H2 Produktion vor einiger Zeit in Betrieb genommen und experimentiert derzeit an Hochöfen die direkt von H2 befeuert werden.

Alle mal bitte nachdenken:
H2 ist das wichtigste Element im Universum. Aus diesem sind alle anderen (mehr oder weniger) entstanden. Nichts ist grüner als H2. Es ist das einzige Gas das mit einem anderen Gas (O2) unter normalen Verhältnissen eine Reaktion eingeht die plötzlich flüssig ist.
Wir bestehen zum Großteil aus Wasser und diesem haben wir auch unser Leben zu verdanken.

Batterien haben dasselbe Problem wie Atomkraft.
Wohin mit dem Abfall.
Wir alle haben es gewusst, dass wir den Atommüll nicht loswerden. Jeder hat die Augen verschlossen.
Sollen wir dies bei den Batterien wiederholen? Lernen wir tatsächlich nichts aus unseren Fehlern?
Denkt an die Kinder und versucht gar nicht auszurechen was es heißen würde wenn 10 Millionen E-Fahrzeuge gleichzeitig nach Dienstschluss in Deutschland geladen werden. Das wäre wohl der Supergau!!