Liebe Mitglieder und Freunde der Regionalgruppe Trier,

für mich ist es an der Zeit, meine im Mai 2017 gesetzten, vorläufigen Grenzen wieder zu öffnen. Es gibt zahlreiche Gründe, die mich dazu veranlassen.

Nach der Ende 2015 beginnenden, sehr positiven Entwicklung unserer Gruppe, hatten wir in 2016 zahlreiche, attraktive Freizeitaktivitäten, die auf eine sehr erfreuliche Resonanz bei unseren Mitgliedern stieß. Grund dafür war seinerzeit eine klare Struktur in Bezug auf die Stammtischrunden und die darüber hinaus angebotenen Veranstaltungen. Sogar unseren Nachbargruppen, u.a. in Köln, Aachen und Saarbrücken, blieb diese Entwicklung nicht verborgen.

Im Januar/Februar 2017 fand für mich und andere Mitglieder überraschend und unvorhersehbar eine Trendwende statt. Ein (fast) inhaltloser Veranstaltungskalender machte das jedem Gruppenmitglied in der Folgezeit deutlich. Dbzgl. aufkommende Fragen und schriftliche Eingaben an die Moderatorin blieben bis heute unbeantwortet. Ein Gespräch mit Gloria17 in kleiner Runde sollte Klarheit schaffen und evtl. Missverständnisse ausräumen, was jedoch ergebnislos blieb.

Am 06.05.2017, in der Stammtischrunde beim „Paulaner“ in Trier, hatten mehrere Anwesende sich konstruktiv-kritisch zu der aus ihrer Sicht unbefriedigenden Situation geäußert. Leider blieb dies auch ohne Beachtung bzw. Konsequenzen.

Das gab für mich den Ausschlag, am 19.05.2017 im Forum unter dem Thema „Es gibt Grenzen…“ meine Betroffenheit kund zu tun und bis auf weiteres mich von meinem Engagement für die Gruppe zurück zu ziehen.

Heute melde ich mich wieder zu Wort. Ich möchte dazu beitragen wollen, dass unsere Gruppenaktivitäten zukünftig wieder eine deutliche Struktur erhalten. Dass ALLE Mitglieder sich (wieder) mit unserer Regio-Gruppe identifizieren können und einen Sinn in ihrer Teilnahme sehen. Dass unsere Veranstaltungen nicht nur „gutes Essen“ beinhalten, sondern dass mit den Aktivitäten das Gemeinschaftsgefühl und die Freude am Miteinander gestärkt werden.

Das Freizeitangebot muss sich aus der Ideenschmiede der Mitglieder entwickeln, so wie das beispielhaft im Januar 2016 erfolgte. Unabdingbar ist für mich, im Interesse und zur Orientierung der Mitglieder, sowie der jeweiligen Organisatoren, eine langfristige Planung. Selbstverständlich soll es auch weiterhin einen ausreichenden Spielraum für individuelle und spontane Angebote geben.

Der Moderator einer Regionalgruppe sollte ein Regisseur, Koordinator und Motivator zugleich sein, er sollte auch delegieren können. Er kann seinen Aufgaben nur gerecht werden, wenn die Mitglieder für einzelne, von ihnen vorgeschlagene Maßnahmen, Eigenverantwortung und Führung übernehmen. So sorgen auch verantwortungsbewusste Mitglieder dafür, dass ein möglicher, zeitweiliger „Ausfall“ eines Moderators ohne Probleme kompensiert werden kann. Hier gibt es keinen Grund, die Hände in den Schoß zu legen, auch wenn einmal die Technik versagt.

Für das nächste Stammtisch-Treffen am 04.11.2017 in Trier wünsche ich mir, dass es möglich wird, einen offenen, sachlichen Dialog und Meinungsaustausch zu führen.

Euer
Schinderhannes