Besinnliche Adventszeit

Besinnliche Adventszeit

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Die Adventszeit sollte eigentlich die besinnlichste Zeit des Jahres sein. Gemeinsame Familienaktivitäten, Gemütlichkeit, Romantik und Ruhe sollten im Vordergrund stehen. Doch bleibt für die Familie und für Besinnlichkeit oft nur wenig Zeit, da in der Adventszeit der Terminkalender ganz besonders voll ist.

 

 

 

Termine über Termine

Kinder lieben die Adventszeit über alles, doch für viele Erwachsene bedeutet diese Zeit des Jahres in erster Linie Termindruck und zahlreiche zusätzliche Verpflichtungen. Die Weihnachtsfeiern im Betrieb, in der Schule der Kinder oder Enkelkinder oder im Sportverein gehören meist noch zu den angenehmen zusätzlichen Terminen. Weniger angenehm ist es da schon, dass der Druck im Betrieb mit jedem Tag steigt, denn alles soll noch vor Weihnachten fertig werden und nicht nur der Chef drängelt, sondern auch die Kunden drängeln nun ganz besonders. Zusätzliche Arbeit macht auch die Dekoration des Hauses und des Gartens. Alles soll schließlich schön geschmückt sein und in festlichem Glanz erstrahlen. Das Dekorieren macht jedoch nur dann Spaß, wenn es nicht unter Zeitdruck geschieht.

 

Die Jagd nach Weihnachtsgeschenken

Seine Lieben zu beschenken, sollte eigentlich Freude bereiten. Das Stöbern in den Geschäften sowie der Gedanke daran, wie sehr sich die Beschenkten freuen werden, sorgen im besten Fall für die richtige Weihnachtsstimmung - jedoch nur dann, wenn die Jagd nach einem Parkplatz, überfüllte Geschäfte und Zeitdruck nicht jeglicher Weihnachtsstimmung den Garaus machen.

Doch wie können Sie Hektik und Stress vermeiden und die Adventszeit in vollen Zügen genießen?

 

Absagen, absagen, absagen ...

Der effektivste Tipp ist es, nicht an jeder Veranstaltung, zu der Sie eingeladen werden, teilzunehmen. Überlegen Sie sich gut, wer sich über Ihr Erscheinen auf der Weihnachtsfeier wirklich freut und welche Feste Sie höchstwahrscheinlich genießen werden. Sagen Sie die restlichen Einladungen rigoros ab, denn nicht jede Einladung muss auch angenommen werden! Die meisten Leute werden Ihnen nicht weiter böse sein, wenn Sie Ihre Absage freundlich verpacken und sich gegebenenfalls eine kleine Ausrede einfallen lassen, um die Gefühle der Gastgeber nicht zu verletzen. Allerdings sollten Sie Absagen in letzter Minute vermeiden, denn das ist den Gastgebern gegenüber nicht fair, die sich mit den Vorbereitungen viel Mühe gemacht haben. Wenn Sie die Gastgeber recht gut kennen, ist es oft eine gute Idee, das Beisammensein in das neue Jahr zu verlegen. Sie können dann einfach ehrlich sein und sagen, wie viel Stress Sie ohnehin schon kurz vor Weihnachten haben und ein Treffen im Januar vorschlagen. In den meisten Fällen werden Ihre Gastgeber nicht verärgert, sondern eher erleichtert sein, denn auch ihr Terminkalender und ihre To-do-Listen sind wahrscheinlich übervoll.

 

Rechtzeitig beginnen

Es ist sicher keine gute Idee, die Geschenke noch in letzter Minute zu besorgen und den Weihnachtsbaum noch schnell zu Ende zu schmücken, wenn die Gäste schon vorm Haus einparken. Fangen Sie am besten rechtzeitig mit den Vorbereitungen an, sodass Sie alles ohne Zeitdruck erledigen können.

Insbesondere Geschenke können oft schon lange vorher besorgt werden, wenn in den Geschäften noch kein vorweihnachtliches Gedränge herrscht. Der Stress wird enorm reduziert, wenn Sie das ganze Jahr über Ausschau nach tollen Geschenken halten, denn Weihnachten kommt ja nicht überraschend. Meist hat dieses Vorgehen gleich drei Vorteile: Erstens reduzieren Sie den Zeitdruck kurz vor Weihnachten. Zweitens finden Sie wahrscheinlich ein viel schöneres Geschenk, da Sie nicht in letzter Minute nehmen müssen, was Sie so auf die Schnelle noch finden. Und drittens sparen Sie oft auch Geld, denn Sie können dann zugreifen, wenn Sie gerade ein gutes Angebot entdecken.

 

Foto © lily - Fotolia.com

Redaktion, 06.12.2012

Wunschtraum
0 | 06.12.2012, 11:30

'Das Dekorieren macht jedoch nur dann Spaß, wenn es nicht unter Zeitdruck geschieht.'
So ist es. Ich habe es in drei Etappen gemacht, ohne Stress, dafür ist es sehr schön geworden.
Stress mit Geschenke suchen habe auch ich nicht, da seit ca. 15 Jahren die Schenkerei abgeschafft. Man kauft sich eh selbst alles was man so braucht. Nur meine Tochter und meine beste Freundin bekommen was. Und das ist schon gekauft.