Weihnachtsdeko selber basteln

Weihnachtsdeko selber basteln

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Weihnachten steht vor der Tür. Einen besonderen Teil dieses Festes, natürlich neben den Geschenken, macht die traditionelle Dekoration aus. Kaum ein Fest bietet diese vielfältigen Möglichkeiten, seine Wohnung entsprechend zu putzen. Der Weihnachtsputz hat bereits eine lange Tradition, die tief verwurzelt ist im Bürgertum des 19. Jahrhunderts, aus welchem die meisten unserer heutigen Bräuche stammen. Aus dieser Zeit stammt es auch her, dass die Weihnachtsdekoration selber hergestellt wird, und im besten Falle im Familienkreise bei einem geselligen Beisammensein gebastelt wird.

 

3D Papiersterne

Seit einigen Jahren erfreuen sich große 3D Sterne aus Papier wieder großer Beliebtheit. Bascetta-, Aurelio-, Tessa- oder Veneziasterne bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Sie sind einfach zu falten und zusammenzustecken, und im Bastelladen findet man bereits verschiedene zugeschnittene Papiere in unterschiedlichen Designs. Je nach Größe können diese Sterne auch von innen beleuchtet werden oder einfach dekorativ in Gruppen in der Wohnung aufgestellt werden.

 

Fröbelsterne als Tischdekoration

Sehr einfach und billig lassen sich die klassischen Fröbelsterne herstellen. Der Fröbelstern oder German Star, wie er sonst noch genannt wird, wurde von deutschen Pädagogen Friedrich Fröbel erfunden. Alles was dazu benötigt wird, ist etwas breiteres Ringelband von 2cm breite aufwärts. Alternativ können die Streifen auch selber aus Bastelpapier zurechtgeschnitten werden, oder bereits fertig zurechtgeschnitten im Bastelladen gekauft werden. Anleitungen für den vier- oder zwölfeckigen Fröbelstern finden sich auf vielen Internetseiten, die meisten dürften ihn jedoch bereits begeistert in ihrer Kindheit gefaltet haben.

 

Paper Balls

Paper Balls sind filigrane Kugeln aus bunten Papierstreifen und Perlen. Verschiedene Designs werden bereits fertig geschnitten und mit passenden Perlen abgepackt im Bastelladen angeboten, sind jedoch auch einfach selber herzustellen aus bunten, dickeren, in streifen geschnittenen Origamipapieren und Perlen aus dem Bastelladen.

 

Quilling - Weihnachtsschmuck und Anhänger

Quilling war bereits im 18. Jahrhundert vor allem in England äußerst beliebt, und wurde dazu verwendet Kisten und Kästchen zu verzieren. Danach geriet diese Technik über viele Jahrzehnte in Vergessenheit. Seit kurzem ist man bemüht, diese Technik des Papierkräuselns wiederzubeleben. Alles was man braucht sind Papierstreifen und eine dicke Nadel, hierfür reicht bereits eine Stricknadel. Der Papierstreifen wird um die Nadel gedreht, es entstehen Papierschnecken, die zu unterschiedlichsten Designs und Dekoren zusammengeklebt werden. Mit dieser Methode können wunderbar filigrane Weihnachtsanhänger und auch Christbaumschmuck hergestellt werden. Anleitungsbücher sind in jeder Buchhandlung und im Bastelladen zu bekommen, aber auch online finden sich viele Anleitungen und traditionelle Designvorschläge.

 

Weihnachtsdekoration aus der Küche

Immer wieder schön, und ein echter Hingucker auf jedem weihnachtlich geschmückten Tisch ist der Klassiker des Pfefferkuchenhäuschens. Anleitungen zur Herstellung finden sich in vielen Weihnachtsbackbüchern, aber auch im Supermarkt finden sich bereits vorgefertigte Teile, die man nur noch zusammensetzen und mit Zuckerguss dekorieren muss.

 

Der Mistelzweig

Der Mistelzweig als weihnachtliches Dekorationselement feiert auch in Deutschland seinen Siegeszug. Ungeschmückt oder mit kleinen bunten Schleifen aus Stoff oder glänzendem Ringelband, vielleicht sogar mit kleinen Glaskugeln geschmückt, ist er ein Wahrzeichen der Weihnacht geworden, und auf fast jedem Markt und im Baumarkt zu bekommen.

 

Foto © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

Redaktion, 20.12.2012

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