Trinken, trinken, trinken - Wie viel Wasser ist gesund?

Trinken, trinken, trinken - Wie viel Wasser ist gesund?

6 | 9786 Aufrufe

Wasser ist das wichtigste Nahrungsmittel des Menschen, denn sämtliche Funktionen des Körpers hängen davon ab, dass seine Versorgung mit Flüssigkeit gewährleistet ist. Daher kann ein Mensch auch ohne Nahrung wesentlich länger überleben als ohne Flüssigkeit. Der Wasserhaushalt im Körper sollte also im Gleichgewicht bleiben.

 

Der Flüssigkeitshaushalt des Menschen

Ungefähr 2,5 Liter Flüssigkeit verliert der Körper täglich, indem er schwitzt und atmet. Auch mit den Ausscheidungen wird Flüssigkeit abgegeben. Der Mensch gleicht diesen Wasserverlust wieder aus, indem er isst und trinkt. Rund ein Liter Flüssigkeit wird dem Körper dabei über feste Nahrung zugeführt. Obst und Gemüse enthalten beispielsweise viel Wasser. Die restliche benötigte Flüssigkeit nimmt der Mensch über das Trinken zu sich. Wenn der Körper nicht genug davon bekommt, besteht die Gefahr einer Dehydrierung. Dies ist ein Flüssigkeitsmangel. Dann verlieren das Blut und das Gewebe immer mehr Flüssigkeit. Eine Folge davon kann sein, dass sowohl die geistige als auch die körperliche Leistungsfähigkeit darunter leiden.

 

Die nötige Flüssigkeitsmenge

Ein Erwachsener sollte laut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung pro Tag die Mindestmenge von 1,5 Litern trinken. Die Empfehlung dieser Trinkmenge gilt für gesunde Erwachsene, die einer normalen Beanspruchung ausgesetzt sind. Ein besonders geeignetes Getränk, um den Durst zu löschen, ist Wasser. Ungesüßte Tees sind ebenfalls empfehlenswert. Die Flüssigkeit sollte während des gesamten Tages aufgenommen werden, schon bevor sich der Durst einstellt, damit dem Körper regelmäßig Wasser zugeführt wird. Durst ist schon ein Signal dafür, dass der Körper über zu wenig Flüssigkeit verfügt. Es ist also besser, schon zu trinken, bevor der Durst wahrgenommen wird. Wenn der Körper besonders viel Wasser erhält, scheidet er einen Teil der Flüssigkeit wieder aus.

 

Senioren sollten gut auf ihren Wasserhaushalt achten

Im höheren Alter wird der Durst nicht mehr so intensiv wahrgenommen. Trotzdem benötigt der Körper Flüssigkeit. Trinkt ein Mensch zu wenig, kann es zu einer Dehydrierung kommen, die der Gesundheit schadet. Deshalb ist es für Menschen ab einem Alter von 65 Jahren wichtig, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Menge beträgt für Senioren 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag. In den heißen Sommermonaten sollten es 2 Liter sein. Um daran erinnert zu werden, dass in regelmäßigen Abständen getrunken werden sollte, kann es eine Hilfe sein, die erforderlichen Getränke schon morgens bereitzustellen. Falls Medikamente eingenommen werden müssen, sollte dazu Wasser getrunken werden, da es Getränke gibt, die die Wirksamkeit der Medikamente beeinträchtigen.

 

Der Flüssigkeitshaushalt bei Diäten

Im Rahmen von Diäten sollte der Wasserhaushalt beachtet werden. Wenn weniger feste Nahrung aufgenommen wird, fehlt dem Körper auch die Flüssigkeit, die in den Lebensmitteln enthalten ist. Diese muss ihm dann zusätzlich zugeführt werden.

 

Der Zusammenhang zwischen Wasserhaushalt und Konzentration

Schon ein Flüssigkeitsverlust, der nur ein Prozent beträgt, kann die geistigen Fähigkeiten beeinträchtigen. Daher ist es so wichtig, den Körper regelmäßig mit Flüssigkeit zu versorgen. Denn wenn bereits ein Mangel vorliegt, dauert es einige Zeit, bis er wieder ausgeglichen werden kann.

 

Beim Sport kann der Bedarf an Flüssigkeit steigen

An sommerlichen Tagen steigt die Körpertemperatur. Dies ist auch der Fall, wenn Sport getrieben wird. Um die Körpertemperatur zu regulieren, schwitzt der Mensch. Bei hoher körperlicher Beanspruchung entsteht viel Wärme, was starkes Schwitzen zur Folge hat. Deshalb ist es in dieser Situation wichtig, den erhöhten Flüssigkeitsbedarf auszugleichen, indem mehr getrunken wird. Geschieht dies nicht, können dadurch verschiedene Funktionen des Körpers beeinträchtigt werden, was schwerwiegende Auswirkungen haben kann. Die Gefahr des Auftretens einer Thrombose erhöht sich beispielsweise. Außerdem fällt es dem Körper bei Wassermangel schwerer, die Muskelzellen mit Sauerstoff zu versorgen. Das Gehirn bekommt die Auswirkungen des Flüssigkeitsmangels ebenfalls zu spüren. Dadurch kann sich der betroffene Mensch schlechter konzentrieren und auch nicht mehr so schnell wie gewohnt reagieren. Um sowohl im körperlichen als auch im geistigen Bereich die volle Leistung erbringen zu können, ist es daher sehr wichtig, dass der Flüssigkeitshaushalt in regelmäßigen Abständen ausgeglichen wird. Menschen, die während eines längeren Zeitraums Sport treiben, sollten darauf achten, den Körper zusätzlich zur Flüssigkeit auch mit Kohlenhydraten zu versorgen. Empfehlenswert ist dafür beispielsweise das Trinken von Saftschorle.

 

Wasser ist für den Körper ein Lebenselixier. Daher sollte er es in ausreichender Menge erhalten.

 

Foto: © Fotimmz - Fotolia.com

Redaktion, 15.05.2014

fisser
0 | 16.05.2014, 10:49

hallo, bellabimba, nein, das ewige gelabbere von Gesundheit und gesund essen, was ist das? etc. geht auch mir auf den Geist. Ich esse und trinke, was ich will. Allerdings nicht in Massen sondern mit Mass. Ueber 1,2 Liter Wasser geht bei mir nicht. Auch hat mir mein Hausarzt gesagt, dass das so gut wäre. Es sei dasselbe mit dem Cholesterin. Die Grenze sei von Aerzten gemacht. Was der Körper nicht erhält, produziert er selber. Bin mittlerweilen über 6ozig und fühle mich gesund. Spiele Golf, fahre Rad, gehe Wandern und fahre im Winter Ski. Mein Vater war früher Kettenraucher, 20 bis 30 Dinger, ist über 90zig und ebenfalls froh auf.

binschongross
0 | 16.05.2014, 08:26

Hallo bellabimba,

Du liegst aber mit Deinem Kommentar total daneben....

Bernd.
0 | 16.05.2014, 00:10

Bier besteht zu 98% aus Wasser. Whisky zu 99%. Bei Wein bin ich mir nicht sicher... waren es 97 oder 98%?

Mit Bier schaff ich meine 2 Liter Wasser am Tag locker. Bei Whisky nicht ganz... da bin ich noch am üben.

Ich finde es aber toll, dass die Redaktion solche lebensnahe Ratschläge erteilt.

Bei mir inne Eckkneipe (Prenzlauer Berg) war'n se alle bejeistert, als ich das vorgelesen hab. Erwin hat sogar ne Saalrunde Wasser (mit 2% Hefe und bischen Weizen drin) spendiert.

Wir sind uns alle am Tresen einig gewesen: nie wieder Durst!!!

:-)))

Duftlord
0 | 15.05.2014, 20:21

und was viele Hersteller von Mineralwasser gar nicht mögen,

ist wenn jemand die geringen Unterschiede trotz oft imenser Preisunterschied offen legt.

Einzelne Wässerchen mit besonderst viel Magnesium sind meist nicht für alle Verbraucher wichtig.

bellabimba44
3 | 15.05.2014, 14:08

Ohne den Beitrag gelesen zu haben - nur kurz überflogen (man möge mir verzeihen, es gibt schliesslich auch noch ein reales Leben ausserhalb der Virtualitäüt hier) -

Diese ewige Forderung nach Wasser - Wasser - Wasser, am liebsten literweise - geht mir langsam auf den Geist.

Jedes Individuum braucht Wasser, wie viel das ist... ???
Hängt sicher vom Einzelnen ab.

Es gibt da von ärztlicher Seite ? erforscht eine Formel, die mir eingeleuchtet hatte, als ich davon las oder hörte. Es ging vermutlich um das Verhältnis der Menge Wasser zum Körpergewicht, vermute ich jetzt mal.
Die Formel ist sicher bei Tante Guhl zu finden, wen's interessiert.

Ich erinnere mich nicht mehr genau. Vielleicht grüsst mein Alzi, hihi - (umgangssprachlich, hat bei mir mit der wirklichen Krankheit nix zu tun)

Oder vielleicht hab ich auch heute nur zu wenig Wasser intus.
Dann SOLLTE ich vielleicht mal nachtanken, hihi

Meiner Meinung nach - mit gesundem Menschenverstand, den man sich in langen Lebensjahren erwerben konnte - brauchen wir kein ewiges gebetsmühlenartig forderndes SOLLTE SOLLTE SOLLTE - Ich denke, da wissen wir schon selbst, was für uns gut ist. smile smile

Und wenn sich das Wasser weigert, nach wievielen Litern auch immer den Hals hinunterzulaufen, ist es definitiv genuch, smile smile

Sorry, bin gerade etwas unlustig, vielleicht wirkt sich mein Horoskop schon aus. Menno!

Nicht tierisch ernst zu nehmen. Jedem das Seine und Gott für alle, wie meine Mutter zu sagen pflegte. hihi