Im Falle eines Notfalles - die wichtigsten Telefonnummern auf einen Blick

Im Falle eines Notfalles - die wichtigsten Telefonnummern auf einen Blick

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Leider kommt es immer wieder zu Notfällen, in denen schnelle Hilfe notwendig ist. Für diesen Fall sollte man die wichtigsten Telefonnummern im Kopf haben. Weil man aber in Ausnahmesituationen oft aufgeregt ist, empfiehlt es sich, diese Telefonnummern außerdem auf eine übersichtliche Liste zu schreiben und nah am Telefon zu platzieren oder einfach mit einem Magnet an den Kühlschrank zu heften. Hat man ein Handy, sollten die wichtigsten Nummern in die Kurzwahl gespeichert werden.

Es gibt Kurzwahlen für verschiedene Arten von Notfällen. So kann man gleich die richtige Nummer wählen und wertvolle Minuten sparen.

 

Medizinische Notfälle: 112

Bei plötzlichen, schweren Erkrankungen oder Verletzungen sollte man sofort unter der 112 die nächste Rettungsleitstelle anrufen und zuerst den Notfallort mitteilen und dann die Fragen des Disponenten beantworten. Das Personal der Leitstellen ist medizinisch ausgebildet und wird ein geeignetes Rettungsmittel mit oder ohne Notarzt so schnell wie möglich zum Patienten schicken. Diese Nummer funktioniert europaweit ohne Vorwahl.

Bei weniger bedrohlichen medizinischen Problemen, die außerhalb der Hausarzt-Praxiszeiten auftreten, empfiehlt sich der kassenärztliche Bereitschaftsdienst, der rund um die Uhr unter der 116 117, ebenfalls deutschlandweit ohne Vorwahl, erreichbar ist.

Für Vergiftungen gibt es einen Giftnotruf, der mehr Informationen zu bestimmten Maßnahmen für verschiedenste Giftstoffe gibt. Allerdings sollte bei Giftnotfällen dennoch zuerst die 112 angerufen werden. Wenn nötig, wird der Disponent in der Leitstelle an den Giftnotruf weiterleiten. Dazu sollte man so viele Informationen wie möglich über das Gift und die Darreichungsform bereithalten.

 

Feuerwehr: 112

Auch die Feuerwehr erreicht man unter der 112, da sie in Deutschland auch von der Rettungsleitstelle alarmiert wird. Hierbei ist eine genaue Ortsangabe wichtig, damit die richtige Ortsfeuerwehr losgeschickt werden kann.

 

Polizeinotruf: 110

Bei Verbrechen, Bedrohungslagen oder Unfällen ohne Verletzte solle man den Polizeinotruf unter 110 wählen. Wichtig sind wiederum eine genaue Angabe der Adresse und das Warten auf Rückfragen.

 

Beratung in psychischen Ausnahmesituationen

Für psychische Ausnahmesituationen gibt es verschiedene Beratungshotlines, die 24 Stunden am Tag besetzt sind. Die Wichtigste darunter ist die Telefonseelsorge unter 0800 1 11 01 11. Falls es einen geeigneteren Ansprechpartner für eine spezifische Problematik gibt, wird man von dort aus weitergeleitet.

 

Sperrnotruf: 116 116

Beim Verlust von Kredit- oder Kontokarten oder deren Pins sollte das entsprechende Konto sofort gesperrt werden. Hierzu gibt es einen Sperrnotruf unter 116 116. Diese Nummer funktioniert ohne Vorwahl und ist permanent besetzt.

 

Weitere wichtige Nummern

Für den Notfall sollte man außerdem die Nummern von mindestens einem Pannendienst, seiner Versicherungsgesellschaft, seinem Mobilfunkanbieter, Stromanbieter, einem eventuellen Rechtsschutz und seiner Bank vorhalten. Die meist kostenlosen Nummern der einzelnen Anbieter befinden sich oft auf Verträgen oder Versicherungspolicen, können aber auch bei den verschiedenen Anbietern erfragt werden. Man sollte alle diese wichtigen Nummern auf einen Zettel zusammenschreiben, den man immer bei sich trägt. Dieser Zettel sollte nicht im Geldbeutel aufbewahrt werden, weil man im Fall eines Diebstahls sonst auch keine Notfallnummern mehr hat. Um Stress in Notsituationen zu vermeiden, sollte man die Nummern regelmäßig auf den neuesten Stand bringen.

 

Hier finden Sie alle Notrufnummern auf einen Blick >>

 

Foto: © B. Wylezich - Fotolia

Redaktion, 02.10.2014

froschzauber
0 | 04.10.2014, 12:15

ich bedanke mich, nun bin ich gut gerüstet für den Notfall-hoffe, er tritt nie ein.

conneke
0 | 03.10.2014, 12:07

super alles im iphone notiert.
 

AnneKlatsche
0 | 02.10.2014, 19:01

Danke! Ich habe mir den Link gespeichert. - AK :-)

gertinka
0 | 02.10.2014, 18:57

Bei so vielen Mitgliedern,wäre es auch nett andere Länder,zu informieren.
Die Idee ist jedenfalls sehr gut!