Warum nehme ich nicht ab? Heimliche Dickmacher

Warum nehme ich nicht ab? Heimliche Dickmacher

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Natürlich ist es für reifere Semester schwieriger, erfolgreich an Gewicht zu verlieren, als für junge Leute – aber es ist durchaus möglich und zwar nachhaltig sowie ohne Jo-Jo-Effekt. Allerdings sind viele Abnehmwillige frustriert, weil die überflüssigen Pfunde einfach nicht verschwinden wollen. Oft liegt das an heimlichen Dickmachern, wenn man sie als solche erkannt hat, kann man sie leicht meiden, so dass sich die gewünschte Gewichtsabnahme doch noch bald einstellt.

 

Bewegungsmangel

Die strengste Diät nützt nichts, wenn man sich nicht ausreichend bewegt. Denn der Stoffwechsel muss durch verstärkte körperliche Aktivitäten angeregt werden. Am besten sorgt man für mehr Bewegung im Alltag, indem man zum Beispiel möglichst viele Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt. Darüber hinaus bringen Ausdauersportarten wie Walken, Joggen oder Spinning eine Menge, wenn man sie zwei- bis dreimal pro Woche betreibt.

 

Schlafmangel

Zu wenig Schlaf macht dick – dies gilt mittlerweile als wissenschaftlich erwiesen, auch wenn die Wirkungszusammenhänge zwischen Schlaf und Fettverbrennung noch nicht ganz geklärt sind. Wer abnehmen möchte, sollte also unbedingt für ausreichende Nachtruhe sorgen.

 

Alkohol

Ein Gläschen Wein oder Bier hat an sich nicht übermäßig viele Kalorien, aber muss dennoch zu den Dickmachern gezählt werden. Denn Alkohol behindert nicht nur die Fettverbrennung, sondern hat bekanntlich auch eine enthemmende Wirkung und regt überdies noch den Appetit an. So ist es kein Wunder, wenn an feucht-fröhlichen Abenden geknabbert und geschlemmt wird, was das Zeug hält – mit den bekannten negativen Folgen für das Gewicht.

 

Gesüßte Getränke

Doch auch nicht alkoholische Getränke können dick machen: Softdrinks wie Cola, Limonade oder auch Säfte besitzen einen üppigen Kaloriengehalt. Zudem kommt es durch die übermäßige Zufuhr von Kohlenhydraten zu einer verstärkten Insulin-Ausschüttung, die spätere Heißhungerattacken begünstigt.

 

Unkonzentriertes Essen

Wer sich nicht ausreichend Zeit nimmt, um jede Mahlzeit zu genießen, läuft Gefahr, schnell mehr zu essen, als er benötigt. Durch Schlingen und unzureichendes Kauen tritt das Sättigungsgefühl viel später ein. Zudem sollte man sich immer bewusst machen, dass es ungefähr 20 Minuten dauert, bis der Körper merkt, dass er satt ist. Um dies auch wahrnehmen zu können, ist ein gewisses Mindestmaß an Konzentration unabdingbar: Also sollte Essen vor dem Fernseher tabu sein.

 

Kalorien- oder fettreduzierte Produkte

Es mag sich zunächst paradox anhören, aber kalorienreduzierte Produkte können tatsächlich eine entgegengesetzte als die beabsichtigte Wirkung haben. Denn ihr Geschmack kann meistens mit den normalen Lebensmitteln nicht mithalten, sei es, dass es sich um fettarmen Käse oder Wurst handelt, oder um kalorienreduzierte Marmelade. So essen Verbraucher gerne mehr von diesen Produkten, weil sie vom Geschmack enttäuscht sind und darüber hinaus denken, dass der Energiegehalt dieser Lebensmittel ja niedrig sei. Doch das ist ein Irrtum, unter dem Strich macht es mehr Sinn, gleich das zu essen, worauf man Appetit hat und dafür die Menge zu beschränken.

 

Frustessen

Leider ist es vielen Menschen zur Gewohnheit geworden, sich als Reaktion auf Ärger, Frustration oder erlittene Kränkungen etwas Leckeres zu gönnen. Unabhängig von Hungergefühlen greifen Betroffene dann gerne zu besonders fettigen und süßen oder salzigen Lebensmitteln, wie zum Beispiel Currywurst mit Pommes Frites, ein Stück Sahnetorte, Schokolade oder Chips. Dieses Trostessen konterkariert jegliche Diätbemühungen. Hier hilft es schon, wenn man sich über das eigene Verhalten bewusst wird: Letztendlich hilft es ja nicht wirklich weiter, sich vollzustopfen, wenn etwas nicht so läuft wie geplant. Es ist viel besser, sich in solchen Situationen anders abzulenken, zum Beispiel mit Bewegung an frischer Luft. So verbrennt man nicht nur Kalorien, sondern bekommt auch ganz automatisch wieder bessere Laune.

 

Crash Diäten

Auch Diäten, mit denen durch eine extreme Verringerung der täglich verzehrten Energiemenge eine Gewichtsreduktion erreicht werden soll, sind gefährlich: Denn der Körper gewöhnt sich schnell an die gedrosselte Kalorienzufuhr und stellt den Stoffwechsel dementsprechend ein. So wird der Grundumsatz heruntergefahren, wodurch das Abnehmen extrem erschwert wird. Um diesen Effekt zu verhindern, ist es viel besser, beim Abnehmen auf gesunde Mischkost Diäten zu setzen, bei denen täglich zwischen 1.200 und 1.500 Kalorien erlaubt sind. Darüber hinaus lassen sich solche Schlankheitskuren auch wesentlich besser durchhalten als radikale Diäten!

Redaktion, 22.03.2012

rosamarie
1 | 05.08.2012, 21:21

Was ist eine Butgruppendiät ??

Fany55
2 | 01.04.2012, 11:33

ich habe auch sehr gut durch die Blutgruppendiät abgenommen. Dann noch etwas Sport, nun habe ich 2 Kleidergrößen weniger. Ohne Hunger!!