Sushi selber machen - so einfach geht's

Sushi selber machen - so einfach geht's

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Sushi-Happen sind feine japanische Reisröllchen, die zu den farbenfrohen und köstlichen Gaumenfreuden aus Fernost zählen. Das asiatische Fingerfood dreht im "Sushi-Circle" in Form kleiner Häppchen, die auf kleinen Tellern angerichtet sind, in Sushi-Bars die Runde. Die exotischen Köstlichkeiten heißen Maki, Temaki oder Negiri und lassen Feinschmeckerherzen höher schlagen. Mit ein paar wenigen Utensilien und frischen Zutaten sind die leckeren Sushi-Spezialitäten schnell in der heimischen Küche zubereitet.

 

Frischer Fisch und exotische Zutaten

Im Asia-Markt oder in gut sortieren Feinschmeckerabteilungen werden alle Zutaten für Sushi angeboten. Der Fisch sollte nur von einem vertrauenswürdigen Händler gekauft werden, damit dieser wirklich ganz frisch ist, weil er roh verarbeitet werden muss. Die Auswahl sollte aus weißem Meeresfisch, Tintenfisch, Lachs und Thunfisch bestehen. Weiterhin benötigt man Salatgurken, Möhren und Shitaki-Pilze. Auf den Einkaufszettel kommen noch "Wasabi", eine grüne sehr scharfe Meerrettichpaste, japanische braune Soja-Soße, Klebreis (Sushi-Reis) und marinierte Scheibchen von frischem Ingwer, die unter dem Namen "Gari" verkauft werden. Die Sushi-Variation "Maki" wird mit gepressten Algenblättern (Nori) unter Zuhilfenahme von einer kleinen Bambusmatte zubereitet. Zum Säuern des Klebreises wird Reisessig verwendet.

 

Das Handwerkszeug des Sushi-Kochs

Das japanische Küchenmesser "Hocho" hat einen harten Kohlenstoffstahl-Kern, der mit ein bis zwei Eisenschichten verschweißt wurde. Das "Hocho" wird heute noch genauso gefertigt wie das Schwert eines Samurais. Für den Anfang sollte ein leichtes Allzweckmesser mit einem beidseitigen Schliff ausgewählt werden. Damit kann Fisch und Gemüse gleichzeitig geschnitten werden. "Makisu", die Bambusmatte wird benötigt, um aus den vorbereiteten Algenblättern, dem Klebreis und den anderen Zutaten eine feste Rolle zu formen, die dann später die in kleine Happen geschnittenen "Maki" ergeben.

 

Die Zubereitung von "Negiri" und "Temaki" ist unkompliziert

Der Fisch wird in dünne Scheiben geschnitten, damit diese auf die daumendicken Klebreisröllchen passen. Gurken, Möhren und Pilze werden in feine Stäbchen geschnitten und in Schälchen beiseite gestellt. Der Klebreis wird nach Anleitung zubereitet und mit Essig gesäuert. Anschließend wird aus dem erkalteten Reis  mit Hilfe einer Klarsichtfolie eine feste, fingerdicke Rolle geformt und in kleine Happen geteilt. Darauf wird eine Scheibe frischer Fisch, ein Stück vom Shitaki-Pilz oder ein Stückchen Omelette (eine gute vegetarische Variation) darauf gelegt.  Fertig sind die köstlichen Negiri. Für die Zubereitung von "Temaki" werden aus den Algenblättern kleine Tüten geformt die zuerst mit Reis und dann mit den anderen Zutaten gefüllt werden.

 

"Maki" mit Algenblättern

Für "Maki" braucht es etwas Geschicklichkeit.  Ein Algenblatt wird auf die Matte gelegt, die dünn mit kaltem Klebreis bestrichen wird. Um das Zusammenrollen zu erleichtern, lässt man am oberen Ende ca. 2 cm frei.  Der  untere Teil  wird mit Möhren, Gurken, Pilzen, Fischstreifen belegt. Wer keinen Fisch möchte, kann einfach nur Gemüse einlegen. Für die Füllung oder das Belegen von Sushi können auch eigene kreative Ideen in Frage kommen. Nun wird unter Zuhilfenahme der Matte eine feste Rolle geformt, die anschließend in drei cm breite Stücke geschnitten wird.  Man legt die "Maki" auf eine sichtbare Seite, die so ihre bunte Füllung zeigt.

 

Asiatisches Flair auf dem Esstisch

Mit asiatischen Schüsselchen, Tellern und den traditionellen Ess-Stäbchen wird der Tisch gedeckt. Gabeln und Messer sollten für Ungeübte immer griffbereit sein. Die Sushi-Happen werden dekorativ auf Platten angerichtet. Auf dem Tisch stehen Meerrettichpaste (Wasabi), Soja-Soße und marinierter Ingwer (Gari). Jeder kann sich so von allem bedienen. Sushi werden vor dem Genuss in ein Schälchen mit Soja-Soße getaucht und je nach Geschmack mit ein wenig Wasabi bestrichen. Eingelegter Ingwer wird dazu gegessen. Grüner Tee, Reiswein oder ein kühles Blondes passen zum Sushi-Menü.

 

Foto © gekaskr - Fotolia.com

Redaktion, 04.04.2013

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