Schlaflos im eigenen Bett - Die besten Einschlaftipps

Schlaflos im eigenen Bett - Die besten Einschlaftipps

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In der Nacht soll unser Körper zur Ruhe kommen und sich von den Anstrengungen des Tages erholen. Für viele von uns ist der Gang ins Bett jedoch mit Problemen verbunden, denn sie leiden an Einschlafstörungen. Vor allem Frauen sind von diesen häufig betroffen, denn sie grübeln einfach mehr über ihre Probleme als Männer.

Gründe, warum der Schlaf einfach nicht kommen will, gibt es genügend. Hauptsächlich werden im Bett Probleme gewälzt - hat der Körper erst einmal Ruhe, kann man über diese besonders gut nachdenken. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen besonders an Sonntagabenden von Einschlafproblemen heimgesucht werden: Eine neue Woche steht bevor, die mit vielen ungelösten Problemen wartet. Normalerweise braucht ein Mensch zwischen zehn und 20 Minuten, bevor ihn der Schlaf übermannt. Erst wenn man mehrere Tage in der Woche länger als 30 Minuten zum Einschlafen benötigt, sollte man eventuell einen Arzt aufsuchen und die Ursachen abklären lassen.

In den meisten Fällen jedoch sind Einschlafprobleme harmlos und eine ersthafte Erkrankung steckt nur in den wenigsten Fällen dahinter. Häufig genügen auch schon einige kleine Hausmittelchen, um seine Schlafprobleme ohne ärztliche Hilfe oder Medikamente wieder in den Griff zu bekommen.

Welche Einschlaftipps sollte man nun aber unbedingt beherzigen?

 

Richtige Atmosphäre

Um richtig einschlafen zu können, sind sowohl Temperatur als auch Lichtverhältnisse im Schlafzimmer sehr wichtig. Die Temperatur sollte nicht über 18 Grad Celsius liegen - bereits bei Temperaturen von über 20 Grad Celsius hat der Körper Probleme mit dem Einschlafen. Ebenso ist es wichtig, das Schlafzimmer entsprechend abzudunkeln, denn je heller das Zimmer ist, desto weniger des Schlafhormons Melatonin wird ausgeschüttet. Weiterhin versteht es sich natürlich von selbst, dass Umgebungsgeräusche wie laute Musik oder ein angeschalteter Fernseher wenn möglich vermieden werden sollten.

 

Natürliche Hausmittel

Manchmal genügt schon das eine oder andere Hausmittelchen, um Einschlafproblemen keine Chance zu geben. Hier wirkt eine warme Milch mit Honig wahre Wunder und auch Kräutertees mit Hopfen oder Baldrian wirken beruhigend und fördern den Schlaf. Gleiches gilt übrigens für den Duft von Lavendel - hier kann man einige Duftkerzen aufstellen.

 

Abendessen nicht zu üppig gestalten

Ist das Abendessen mal wieder ein wenig umfangreicher ausgefallen, etwa beim Lieblingsitaliener um die Ecke? Dann warten Sie lieber noch zwei bis drei Stunden, bevor Sie ins Bett gehen, denn mit vollem Magen schläft man in der Regel nur schwer ein. Auch sollte man in den späten Abendstunden auf exzessiven Sport verzichten. Gegen einen kleinen Abendspaziergang ist sicher nichts einzuwenden, doch das schweißtreibende Training sollte man eher auf die Morgen- oder Vorabendstunden verschieben.

 

Unschöne Gedanken vertreiben

Wer den ganzen Tag über unter Stress und Leistungsdruck steht, kommt meist erst im Bett dazu, sich ernsthaft Gedanken zu machen. Dann aber strömen diese auf einen ein und alle Ereignisse des Tages - ob gut oder schlecht - passieren Revue. Vor allem der arbeitenden Bevölkerung gehen tausend Sachen durch den Kopf, doch auch Rentner sind natürlich vor Problemen nicht gefeiht. Oftmals hilft es in diesem Fall, alle Gedanken zu Papier zu bringen. Auch tagsüber aber sollte man sich kleine Auszeiten gönnen und den Gedanken freien Lauf lassen.

 

Entspannungsrituale zelebrieren

Wer ruhig und entspannt ins Bett geht, schläft auch schneller ein. Diese Entspannung kommt jedoch nicht durch zu langes Fernsehen oder stundenlanges Hocken vor dem PC, vielmehr sollte man sich ein schönes Buch in die Hand nehmen, ruhige Musik hören oder aber ein Vollbad nehmen. All dies nämlich kann helfen, dem Stress zu entfliehen und ruhig und gelassen zu werden. Wahre Wunder kann auch ein heißes Fußbad wirken, denn mit kalten Füßen schläft es sich sehr schlecht. Eine Wärmflasche tut es in diesem Fall natürlich auch.

Redaktion, 14.06.2012

Rolsky
2 | 14.06.2012, 21:07

Danke! Sehr gute Tipps! Doch der Blog würde wohl öfter gelesen wenn
er: "Schlaflos im fremden Bett" heißen würde! ;-)

Velden
0 | 14.06.2012, 18:21

schlaflos im eigenen Bett gefällt mir, ich kenne das Problem ich hab schon sehr viel ausprobiert aber das richtige Rezept hab ich noch nicht war eigentlich immer schon ein Nachtmensch aber wenn ich schlafe dann höre ich die sogenannte Bombe nicht einschlagen wünsche allen trotz Probleme eine gute Nacht